Interview mit Katja Poensgen (Archivversion)

Wegen finanzieller Probleme im Shell-Advance-Honda-Team sucht Katja Poensgen kurz vor Saisonbeginn wieder nach einem neuen Team

?Stimmt es, dass Shell-Honda für die nächste Grand-Prix-Saison nicht genug Geld auftreiben kann?!Das ist richtig.?Bist du aus dem Team definitiv draußen?!Es ist zu 90 Prozent sicher, dass ich nicht in diesem Team fahre.?Warst du bei der Vertragsunterzeichnung nicht misstrauisch?!Mir war dabei nicht ganz wohl, da ich mich nicht gleich so lange unter Vertrag nehmen lassen wollte. Es war ein Zwei-Jahres-Vertrag mit der Option auf zwei weitere Jahre. Misstrauisch wurde ich aber erst, als es im Winter fast gar keinen Kontakt zwischen mir und dem Team gab. Das kam mir sehr komisch vor.?Warum wurde der Vertrag mit dem Shell-Honda-Team im letzten Herbst überhaupt geschlossen?!Für mich war es wichtig, die Saison zu Ende zu fahren und die Strecken kennenzulernen. Besonders die in Übersee. Außerdem, was hätte ich denn tun sollen? Es war die einzige und auch eine gute Möglichkeit.?Kann man solche Desaster nicht vermeiden?!Sicher geht das irgendwie. Aber ein großer Nachteil für mich war, dass ich meine Verträge immer unter Zeitdruck aushandeln und unterschreiben musste. Und jetzt stehe ich wieder unter Zeitdruck.?Wie kommt es, dass Verträge oft nicht eingehalten werden? Das ist zeugt eigentlich nicht von Seriösität.!Das stimmt. Leider sind die Verträge oft eben nicht mehr wert als das Papier, auf dem sie geschrieben stehen.?Für 425 000 Euro könntest du im Team Aprilia Germany neben Dirk Heidolf starten. Wie stehen die Chancen, das Geld aufzutreiben?!Die meisten Sponsoren haben ihre Budgets für die kommende Saison natürlich schon verteilt. Aber wir sind mit einigen Firmen im Gespräch, und es sieht nicht so schlecht aus.
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ADAC-Supercross-Cup (Archivversion) - Aus-Flug

Der Ausklang der fünfteiligen ADAC-Supercross-Serie in Kiel hätte das in der Regel feine Niveau der attraktiven Indoor-Serie fürwahr besser widerspiegeln können. Eine zu enge und viel zu weiche Piste entschied den Gesamtsieg jedoch nicht. Den holte sich – inklusive des Hauptpreises, eines BMW Z3 - schon eine Woche vorher in Dortmund der Portugiese Joaquim Rodrigues. Weil es auf Platz zwei auch noch ordentlich was zu verdienen gab, balgte sich die wilde Truppe trotz allem heftig. Der Glückliche: der Australier Cameron Taylor (Honda), der den Franzosen Steve Boniface (KTM) in Schach hielt.Am Doppelsieg von Rodrigues konnte aber keiner rütteln. Auch nicht Bernd Eckenbach. Der Routinier aus dem Schwabenland ergatterte am Sonntag immerhin Platz drei im Finale. Von den restlichen Deutschen gelangte keiner in den Endlauf.

Poensgen, Katja: Interview zur erneuten Team-Suche (Archivversion)

Franky ChiliNach Differenzen mit dem Suzuki-Werksteam kehrt der Siebte der Superbike-WM, Pierfrancesco Chili, zu Ducati zurück. Er wird im Team NCR, einem Semi-Werksteam von Ducati, zwar nicht mit üppigen Finanzen, dafür aber mit edlem Werksmaterial versorgt. Troy CorserNachdem er ein miserables Vertragsangebot von Aprilia nicht akzeptierte, hat Troy Corser für diese Saison beim Superbike-Newcomer Sauber-Petronas unterschrieben. Sein Teamchef: Superbike-Legende Carl Fogarty.

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