Interview mit RTL-Sprecher Matthias Bolhöfer (Archivversion) »Dem Grand-Prix-Sport fehlt die deutsche perspektive“

Jörg Teuchert über den engagierten Tuner und
Yamaha-Händler Theo Laaks, dessen Motoren ihn auf den Weg zum ersten IDM-Meistertitel brachten.

Ich wusste, dass Theo Laaks schwer krank war – trotzdem kam die Nachricht von seinem Tod für mich überraschend und hat mich sehr betroffen gemacht. Ich kannte Theo aus meiner IDM-Zeit von 1995 bis 1998, während der ich auf Yamaha zweimal Deutscher Meister wurde. Die Motorräder aus seiner Werkstatt waren mit Sicherheit an Perfektion und Präzision kaum zu überbieten. Manchmal, glaube ich, hat Theo sogar bei seinen Maschinen geschlafen. Ein Besuch in Gudensberg in seiner Werkstatt bedeutete, ihn entweder auf dem Motorenprüfstand, in der Motorenwerkstatt oder beim Bearbeiten eines Zylinderkopfs zu ertappen – und das, wenn es sein musste, bis in die späte Nacht hinein. Er überließ nichts dem Zufall, zahlreiche Rennsiege und gewonnene Meisterschaften sind der Beweis.
Theo Laaks war ein Mensch, der Motorsport nicht nur gemacht, sondern auch gelebt hat, mit Haut und Haaren. Nebenbei hat er aus einem Bauernhof ein Yamaha-Motorradhaus geschaffen, das seinesgleichen sucht. Was uns bleibt, ist die Erinnerung an einen Perfektionisten, der es verstand, Gutes absolut vollkommen zu machen.

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