Interview mit Shinichi Kawahara, Geschäftsführer Suzuki Motor GmbH Deutschland (Archivversion)

Herr Kawahara, wer hat eigentlich den Anstoß zur Zusammenarbeit von Kawasaki und Suzuki gegeben?Der Präsident von Kawasaki, Herr Masamoto Tazaki, hatte letztes Jahr sein Amt angetreten und bei diesem Anlass Herrn Suzuki besucht. Bei dieser Gelegenheit kam das Thema zur Sprache. Wir wird sich die Zusammenarbeit auf zukünftige Modelle auswirken? Wir werden den Einkauf zusammenlegen, gemeinsam Komponenten herstellen und verwenden.Werden Sie Motorräder gemeinsam entwickeln?Ja. Wir werden uns in der Entwicklung neuer Motorräder gegenseitig unterstützen.Werden Vertrieb und Marketing eigenständig bleiben?Ja, sicher. Wir bleiben Wettbewerber und werden als Marke Kawasaki und Suzuki eigenständig bleiben. Auch die Händlernetze werden eigenständig bleiben. Dort wird es keine Veränderungen geben.Wie werden die Kooperationspartner dem schrumpfenden Absatz weltweit begegnen?Hauptgrund für den sich verringernden Markt ist der hohe Yen-Kurs, der die Exporte verteuert. Obwohl wir daran nichts ändern können, wird der Synergieeffekt der Kooperation von Kawasaki und Suzuki beiden Firmen Kosten- und Wertschöpfungsvorteile bringen.

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