Interview (Archivversion) Interview

MOTORRAD hat bei Aprilia-Testmotorrädern Manipulationen an Sekundärübersetzung, Motormanagement, Ansaugtrakt und Abgasanlage festgestellt. Raimund Zündorf, Geschäftsführer von Aprilia Deutschland, nimmt Stellung.

?Wie konnte es passieren, dass die Testmotorräder nicht der Homologation entsprachen? Beide Fahrzeuge waren für interne Zwecke umgerüstet und sind unter Zeitdruck ohne Autorisierung herausgegeben worden.?Können Sie die oben genannten Manipulationen für die Zukunft ausschließen? Auf jeden Fall. ?Dann müssen wir also davon ausgehen, dass diese Manipulationen innerhalb Ihres Verantwortungsbereichs und nicht in Italien vorgenommen wurden? Das ist richtig. ?Nach unseren Erkenntnissen werden viele Mille-Modelle bereits beim Händler auf eine kürzere Übersetzung umgerüstet. Ist die Ursache in einer Durchzugsschwäche oder in Homologationsproblemen zu suchen? Weder noch. Das Fahrzeug ist im Originalzustand optimal für den Straßenverkehr ausgelegt. Zudem erlischt mit solchen Maßnahmen sowohl die Betriebserlaubnis als auch der Anspruch auf Garantieleistungen. Deshalb überraschen uns Ihre Erkenntnisse über das Verhalten der Händler. Wir werden umgehend eine entsprechende Information verschicken. ?Entsprechen alle in Deutschland angelieferten Modelle der Homologation? Absolut in allen Punkten.

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