Interview (Archivversion) Interview

Hans-Jörg Fischer, Geschäftsführer des Eurospeedway Lausitz, zur internationalen Renn-Premiere und Gerüchten über Finanzprobleme.

Nach zwei wetterbedingten Absagen anderer Rennen gab es bei der Superbike-WM wieder Regen auf dem Eurospeedway Lausitz. Warum lief diesmal alles planmäßig?Zwei Wochen vor der Superbike-Veranstaltung wurde die Strecke mit speziellen Hochdruckgeräten gereinigt. So mussten wir keine Angst mehr vor der Nässe haben.Hat der erneute Niederschlag in der so genannten »regenärmsten Region Deutschlands« die Allwettertauglichkeit des Eurospeedway bewiesen?Natürlich wäre mir eine WM-Premiere unter strahlender Sonne lieber gewesen, zumal wir hier rund um den Eurospeedway jede Menge Zusatzattraktionen bieten, die auch wetterabhängig sind. Unter Berücksichtung des schlechten Wetters sind wir mit den gut 43 000 Zuschauern am Sonntag höchst zufrieden, das ist Superbike-WM-Rekord für Deutschland. Und auch die Fahrer haben, im Nassen wie im Trockenen, der gesamten Anlage ein super Zeugnis ausgestellt.Weniger brillant scheint es aber um die finanzielle Situation des Eurospeedway zu stehen.Unser Hauptgesellschafter ist die Berliner Bankgesellschaft mit 70 Prozent. Deren eigene Probleme sind nicht zu verbergen. Auf die Lage der Betreibergesellschaft hier vor Ort hat das aber keinen Einfluss. Die hatte auch nie Probleme. In Zusammenhang mit noch ausstehenden Bau- und Ausbaumaßnahmen haben wir tatsächlich einen erhöhten Finanzbedarf. Aber dies war schon im Vorfeld absehbar und ist nicht außerplanmäßig.

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