Interview (Archivversion) «Hätte ich selbst nicht erwartet“

Moto Crosser Bernd Eckenbach liegt in der Halbliter-WM derzeit auf dem guten achten Rang.

? Der überraschende Umstieg in die 500er WM hat sich für Sie gelohnt. Zwei zweite Plätze und der vorläufige achte Rang im WM-Klassement hat die Fachwelt überrascht. Auch Sie selbst?Eigentlich schon. Vor dieser Saison bin ich nur äußerst sporadisch Halbliter-Maschinen gefahren, so daß ich nicht erwartet habe, mich so schnell an dieses Motorrad zu gewöhnen.? Hand aufs Herz. In der 125er und 250er WM waren Sie in den letzten Jahren weit von einem Gesamtrang unter den Top ten entfernt. Ist die 500er WM nicht einfach schwächer?Nein. Das beweisen die Ergebnisse beim Moto Cross der Nationen, wo 500er Piloten wie Smets oder King auch ganz vorn mitfahren?? Warum dann plötzlich Ihre hervorragenden Resultate?Weil die Technik in der 500er WM nicht so entscheidend ist. Es gibt nur wenige Werksmaschinen, der Rest der Fahrer tritt mit ähnlichem Material an. Der Fahrstil und die Kondition sind die entscheidenden Faktoren.? Demnächst heißt es für Sie, Prioritäten zu setzen. Der Inter-DM-Lauf in Reutlingen am 21. Juli überschneidet sich mit dem WM-Lauf in Irland. Wo treten Sie an?Ich muß in Reutlingen starten, egal wie weit vorn ich in der WM zu diesem Zeitpunkt bin. Mein Vertrag mit Kawasaki Deutschland bezieht sich auschließlich auf die DM.

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