Jolig, Alexander: Interview (Archivversion) Interview mit Alexander Jolig

Alexander Jolig, Präsident des Jaja-Uma Clubs, über den Suzuki-Fahrer-Fan-Verein und seine Karriere.

Was bedeutet Jaja-Uma, und was bieten Sie den Mitgliedern?
Der Name Jaja-Uma für den Suzuki-Fahrer-Fan-Club bedeutet in Japan das, was der Mustang für die Amerikaner ist. Ein wildes, freiheitsliebendes und nicht zu zähmendes Pferd. Der Jaja-Uma Club bildet eine Brücke zwischen Suzuki International Europe sowie den Suzuki-Fans und sieht seine Hauptaufgabe darin, sich um die Wünsche der Mitglieder zu kümmern und ihnen ein gutes Gefühl rund um die Marke Suzuki zu geben. Wir wollen auf lange Sicht hingesehen unseren Mitgliedern von Fahrsicherheits-, Renn- bis hin zu Cross-Trainings und Einkaufsvorteilen alles bieten. Es wird Kooperationen mit Tourenanbietern und Bikerhotels geben, und wir werden mit kleineren regionalen Treffen beginnen, das Gefühl für eine Suzuki-Familie aufzubauen. Für unsere Mitglieder werden alle drei Monate die Club News aufgelegt. Übrigens gibt es den Club in Japan seit knapp 16 Jahren mit derzeit rund 15000 aktiven Mitgliedern.  
Wie sind Sie zum Motorrad gekommen und warum zu Suzuki?
Ich brauche den direkten Vergleich mit einem Gegner,  gewürzt mit ein wenig Risiko. Was lag näher, als Motorradrennen zu fahren. Das Beste daran war, dass mich alle für völlig verrückt erklärt haben, weil ich im Alter von 35 Jahren mit diesem Wahnsinn anfangen musste. Aber ich fiebere immer wieder den Rennen entgegen, auch wenn ich in meinem Alter nicht mehr in die Top-Platzierungen fahre. Zu Suzuki kam ich, als ich an der Speedweek in Oschersleben teilnahm. Von der ersten Sekunde an hatte ich Vertrauen zu dem Powerpaket GSX-R 1000. Es war grandios.
Wie hat sich Ihr Leben nach dem Big-Brother-Spektakel vor fünf Jahren  verändert?
Was ich in der Zeit nach dem Container erlebt habe, war so gigantisch, dass ich diese Zeiten nicht missen will und mir auch keiner diese vielen gesammelten Eindrücke und Erfahrungen mehr nehmen kann. Für mich war das eine sehr intensive Zeit, die mich gelehrt hat, dass nicht alles, was glänzt, immer Gold sein muss.

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