Kawasaki: Firmenporträt und Historie (Archivversion)

Jürgen Naue, 50, ist Niederlassungsleiter
und Sales & Marketing Manager bei Kawasaki Motors Europe, Niederlassung Deutschland, in Friedrichsdorf.

Kawasaki setzt wieder auf scharfes Design. Aber noch
immer gibt es einige Schlafmützen im Programm. Wie lange wird
der Umbau dauern, welche Modellreihen kommen zuerst dran?
Natürlich dürfen wir Ihnen nicht alle Details unserer Modellpolitik verraten. Zumindest so viel können wir sagen: Es wird in den von uns bedienten Kategorien Supersport, Sport und Touring weitere interessante Neuentwicklungen geben. Im Cruiser-Segment sind wir
bereits sehr gut aufgestellt, wobei noch Verbesserungen einfließen werden.
Umreißen Sie mit einigen Schlagworten das zukünftige Image von Kawasaki.
Kawasaki wird nach wie vor die sportliche, aggressive und erfrischend andere Marke im Konzert der japanischen Hersteller bleiben beziehungsweise diese Position weiter ausbauen und schärfen.
In welchen Bereichen existieren für Ihre Marke in Deutschland noch Wachstumschancen?
Im Prinzip halten wir aufgrund
unserer attraktiven Modellpolitik in
allen Segmenten Wachstumspotenzial für Kawasaki möglich. Abgesehen von unserem Stammsegment Supersport sehen wir in der nächsten Zukunft besondere Möglichkeiten bei den Nackten und den Cruisern.
Sehen Sie Trends, für die passende Motorräder erst noch gebaut werden müssen?
Hierzu fällt mir in erster Linie
der Bereich Einsteigermotorräder für
Jugendliche ein. Wir diskutieren diese Richtung besonders intensiv mit unserem Mutterhaus.
Welche verkauften Stückzahlen strebt Kawasaki 2004 und mittelfristig an, welche sind Ihre bestverkauften Motorräder?
Diese Frage lässt sich am ehesten anhand des Marktanteils beantworten. Wir streben eine Größenordnung von 13 bis 15 Prozent an. Die Bestseller sind die Z 1000, Z 750, die ZX-10R und ZX-6R.
Welche Früchte wird die Zusammenarbeit mit Suzuki noch tragen, wie steht es
dabei um die Identität der Marken?
Die Zusammenarbeit trägt wohl die besten Früchte im gemeinsamen Einkauf und der gemeinsamen Ent-
wicklung. Hierbei lässt sich auch die
Eigenständigkeit der grundverschiedenen Marken am besten gewährleisten, indem man bestimmte, weniger mar-
kenspezifische Komponenten wie etwa
Räder oder Bremsanlagen gemeinsam verwendet, bei anderen hingegen, wie Tanks, Scheinwerfern oder Verkleidungen, ganz gezielt eine der jeweiligen Marke entsprechende Identität aufbaut.
Was tut Kawasaki, um das Motorrad für junge Menschen interessanter zu machen?
Wir geben alles, um unser Mutterhaus von der Wichtigkeit dieser Aufgabe zu überzeugen. Erste Konzepte sind bereits viel versprechend.

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