KTM 125 ccm-GP-Team: Vorstellung (Archivversion) Man sieht Orange

Eine Zahl sagt vieles: 79. So viele WM-Titel brachten die Österreicher seit der Gründung von Kronreif, Trunkenpolz, Mattighofen im Jahr 1953 im Motocross, Enduro, Rallye und Supermoto unter Dach und Fach. Im Gegensatz zum sportlichen Erfolg durchlebte der Hersteller einige wirtschaftlich düstere Zeiten mit zwei Pleiten (1990 und 1991). Mit dem Ohr am Puls des Zeitgeists schafften die Mannen um den aktuellen Firmenchef Stefan Pierer auf der Basis von gerade mal zwei Produktlinien den Aufschwung. Von den Wettbewerbs-Zweitakt-Motoren und den Einzylinder-Viertakt-Aggregaten LC4 befeuert, beackerten KTM-Maschinen erfolgreich alle Felder des Offroad-Bereichs: Den Erfolgen im Endurosport folgte das imageträchtige Rallye-Engagement (erster Dakar-Sieg 2001), ein erstaunlicher Auftritt in der Motocross-WM (zwei von drei Titeln im Jahr 2000) und im Supermoto (WM-Titel 2002). Zeitgleich setzten die Verkaufszahlen immer neue Rekordmarken. 61 723 Maschinen rollten im Jahr 2002 vom Band, davon über 13 000 Jugend-Crosser. Die wichtigsten Märkte: die USA (17 000 Maschinen), Deutschland (8000) und Frankreich (5000).Das derzeit mit 40 Piloten ohnehin weltweit größte Aufgebot an Werksfahrern in den verschiedenen Disziplinen krönt KTM nun durch den Einstieg in die Straßen-WM. Erfolge gab’s auf Asphalt übrigens auch schon: Bereits ein Jahr nach der Firmengründung holte eine KTM 1954 die österreichische Staatsmeisterschaft in der 125er-Klasse.

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote

Alle Artikel