KTM auf Erfolgskurs: Reportage (Archivversion) Genadij und Co

Dakar-Siege gut, Enduro-Weltmeisterschaften schön – was im Offroad-Sport in Sachen technischer Kompetenz und Prestige wirklich zählt, ist die Motocross-WM. Kein Wunder, schließlich balgen sich auch alle japanischen Hersteller um die drei höchsten Kronen des Stollenmetiers. Um so mehr zählen die Resultate im Kampf der Giganten – zu denen KTM nicht erst seit der aktuellen Erfolgswelle gehört. Den ersten Stich landeten die Österreicher bereits 1974, als der Frontman einer ganzen Armada von russischen KTM-Vertrags-Fahrern, Genadij Moiseev, in der 250er-WM den ersten Titel für die Mannen in Mattighofen holte. 1977 und 1978 wiederholte der damalige Staatsamateur diesen Erfolg. Für gewaltiges Aufsehen sorgten die beiden nächsten Weltmeisterschaften: Heinz Kinigadners Triumphe in der 250er-WM 1984 und 1985 legten den Grundstein für eine bis heute währende Popularität des späteren Dakar-Kämpfers und heutigen KTM-Anteilseigners. Den ersten 125er-Titel für KTM holte 1989 der auch heute noch als Privatfahrer in der WM aktive, in Italien lebende Amerikaner Trampas Parker. Die Titelsammlung setzte sieben Jahre Shayne King fort, der 1996 mit der 380er-Maschine den ersten KTM-Triumph in der Halbliter-WM schaffte.

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