Kurz, Hermann, übernimmt das Yamaha-GP-Team (Archivversion)

Kurz / Rußland

Schon nach dem ersten Eisspeedway-Grand Prix 1996 im russischen Krasnojarsk kämpfen Titelverteidiger Per-Olof Serenius aus Schweden sowie der deutsche Eisheld Michael Lang gegen den Abstieg. Serenius zog sich bei einem Trainingssturz eine Gehirnerschütterung zu und kam so über die Ränge zwölf und 13 nicht hinaus. Michael Lang dagegen kam mit dem extrem harten, sibirischen Natureis nicht zurecht und wurde auch nur Elfter und Vierzehnter im 16er Feld.Die beiden Tagessiege gingen zum einen an den jungen Russen Juri Polikarpov, den Sieger des GP-Challengers, also des WM-Aufstiegsfinales, und zum anderen an den Routinier Vladimir Fadeev. Beide führen vor dem deutschen GP am 3./4. Februar in Frankfurt am Main auch die WM an.
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Yamaha-GP-Team (Archivversion) - Kurz-Kür

In der Kürze liegt die Würze: Wenige Wochen vor dem Saisonstart in der Motorrad-Straßen-WM hat sich Hermann Kurz dazu entschlossen, auf Wunsch von Yamaha das 125er GP-Team der japanischen Marke zu leiten. »Das ist eine einmalige Chance«, freut sich der Schwabe, der vor allem durch sein Engagement im Moto Cross bekannt ist, auf die neue Aufgabe. Kurz übernimmt das Team vom wenig erfolgreichen Spanier Jorge Martinez. Zwei bewährte Techniker sollen dafür sorgen, daß die 125er Yamaha wieder konkurrenzfähig werden: Chefingenieur im Kurz-Team ist Harald Bartol, als Chefmechaniker wurde Heinz Röhrich eingestellt, der 1992 die 250er Werks-Yamaha von Jochen Schmid betreute. Die Kurz-Piloten kommen aus Japan: Yoshiaki Katoh wurde 14. der 125er WM 1995, Youishi Ui ist der amtierende 125er Meister seines Landes.

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