kurz notiert (Archivversion)

kurz notiert

QuadraturSensation in der Motorenentwicklung: Das Honda-Forschungsteam um Fudschikato San wird zur Intermot in München einen Hochleistungs-Quadratkolbenmotor mit 16 (ebenfalls quadratischen) Ventilen pro Zylinder präsentieren. Die Japaner versprechen Literleistungen von exakt 1000 cm³.EinfingerWinterfahrer aufgepasst: Der süddeutsche Handschuhspezialist Hällt bringt ein Einfinger-Modell auf den Markt. Die ganze Hand – also auch der Daumen – steckt in einem thermoisolierten, wasser- und winddichten Ledersack. Intensive Messungen und Testfahrten in Alaska ergaben eine Temperaturverträglichkeit bis minus 45 Grad Celsius.BrülltüteMit unglaublichen, vom TÜV abgesegneten 105 dB (A) Fahrgeräusch liegt der neueste Schalldämpfer von Scharg weit über den bislang zulässigen Geräuschwerten. Ermöglicht wird das durch eine Gesetzeslücke im EU-Recht, die sich der Auspuffhersteller zunutze machte, um seine 999 Mark teuren Dämpfer für Freunde des sportlichen Sounds zu homologieren.
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Aprilscherze (Archivversion) - Fahr a way

Auto-Pilot
Motorradfahrer, die während der Fahrt gern ein Buch lesen oder ein Käffchen trinken möchten, sollten ihr Zweirad mit dem revolutionären Auto-Pilot von Posch nachrüsten. Sobald der Fahrer die Zündung einschaltet, fragt der Computer nach dem Fahrtziel. Nach dessen Eingabe kann sich der Biker bequem zurücklehnen und die Landschaft genießen, während sich der elektronische Helfer ums Fahren kümmert. Die Fahrgeschwindigkeit richtet sich nach der eingegebenen Fahrstufe. Drei Möglichkeiten stehen zur Wahl: gemütlich, zügig und sportlich. Die aufwendige Elektronik, die unter anderem mit Satellitennavigation, Schräglagensensoren und Motormanagement arbeitet, treibt den Preis des Auto-Pilots auf stolze 14980 Mark (inklusive Einbau).

Aprilscherze (Archivversion) - Aqua-Planing

Kanal-Ratte
Die Wasserstraße zwischen England und Frankreich zog schon immer Abenteurer an: Die ersten Durch-, Unter- oder Überquerungen mit Surfbrettern, Kajaks, Ballonen, Eisenbahnen oder Flugzeugen elektrisieren von jeher die Massen. Jetzt kann ein weiteres Kapitel geschlossen werden: Chuck Kuhstoh aus Travemünde gelang es, am 30. Februar 2000 mit einem speziell präparierten Motorrad den Ärmel-Kanal zu durchfahren. Nun plant der Froschmann eine Atlantikdurchquerung. Einziges Problem: Er hat noch keinen Tankhersteller gefunden, der seine Maschine mit dem erforderlichen 800-Liter-Fass ausstattet.

Aprilscherze (Archivversion) - Wende-Gummi

Verwandlungskünstler
Muthelm Schwede, Entwicklungschef des Reifenherstellers Metzgerle, hat’s gefunden: das Ei des Kolumbus für alle Enduristen. Seine patentierten Wendereifen besitzen zwei gänzlich unterschiedliche Profile. Auf der Fahrt zum Urlaubsziel macht das haftfähige Straßenprofil aus der Enduro einen Schräglagenkünstler. Sobald es dann ins Gelände geht, sorgen die gewendeten Reifen mit ihren groben Stollen für reichlich Vortrieb.

Aprilscherze (Archivversion) - Tempo-Mat

Bis zu 7 km/h schneller
Der Geschwindigkeitsrausch eskaliert - beispielsweise in Form des Sport-Spiegels von Heinz Gerümpel. Der seitlich angebrachte Spiegel ermöglicht es, unter Beibehaltung der aerodynamisch günstigsten Fahrhaltung den Straßenverlauf zu beobachten. Dadurch erhöht sich die erreichbare Höchstgeschwindigkeit um bis zu sieben km/h. Die Handhabung ist jedoch nicht ganz unkritisch – selbst erfahrene TÜV-Prüfer bogen bei den ersten Testfahrten in die falsche Richtung ab.

Aprilscherze (Archivversion) - Wisch und weg

BMW-Scheibenwischer
Der C1-Roller von BMW hat ihn serienmäßig, alle verkleideten Modelle des Herstellers bekommen ihn ab sofort auf Wunsch: einen Scheibenwischer für die Verkleidungsscheibe. 469 Mark kostet die Chrom-Ausführung, das Basismodell aus Kunststoff gibt’s bereits für 399 Mark. Eine ausführliche Montageanleitung erleichtert den Einbau des per Knopfdruck zu bedienenden Wischers. Neben drei Geschwindigkeitsstufen ist auch eine Intervallschaltung möglich.

Aprilscherze (Archivversion) - Taschen-Spieler

Vorderrad-Taschen
Aktuelle Sportmotorräder haben zwei Probleme: Erstens bieten sie fast keinen Platz zur Gepäckunterbringung, und zweitens haben ihre Fahrer meist Schwierigkeiten, beim Beschleunigen das Vorderrad am Boden zu halten. Die praktischen Vorderrad-Satteltaschen des Gepäckspezialisten Hippo & Bäcker schlagen beide Fliegen mit einer Klappe: Sie überzeugen mit rund 25 Litern Stauraum und belasten das Vorderrad. Bislang wurden die 329 Mark teuren Beutel nur in einer Lederversion für den deutschen Markt homologarithmiert – die Kunststoffausführung hielt den hohen Bremsscheiben-Temperaturen nicht stand und schmolz.Für besonders wilde Gasaufreißer, die keine Wheelies mögen, bietet H & B für 299,95 Mark 60 Kilogramm schwere Bleieinsätze.

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