KURZ NOTIERT (Archivversion)

KURZ NOTIERT

Enduro-WochenendeDer MSC Bauschheim veranstaltet auf seiner Moto Cross-Piste am 3. und 4. August ein Enduro-Wochenende für jedermann. Preis pro Person 55 Mark. Kontakt: MSC Bauschheim, Telefon 0 61 42/9 74 20.DMV-TrophySchon zu den Sport- beziehungsweise Touren-Klassikern zählt die zwölfte DMV-Trophy vom 24. bis 31. August für Fahrer zugelassener Straßenmaschinen. Die Wertungsprüfungen: Sindelfingen, Hockenheim, Zolder, Assen und Stralsund. Das Nenngeld: 790 Mark. Infos: DMV, Telefon 0 69/69 50 02 11.Teterow abgesagtNach sintflutartigen Regenfällen mußte das traditionsreiche Bergringrennen in Teterow abgesagt werden. Production-V2Freude unter den Privatfahrern: Honda wird den Halbliter-V2-Production racer für die Saison 1997 offiziell beim GP in Assen am 29. Juni vorstellen. Voraussichtlicher Preis: Etwa 150 000 Mark.TEXT FÜR SPORTJOURNAL #13 Seite 227Moto Cross-DMSchlamm drüberBei unwirtlichen Wetterverhältnissen teilten sich beim vorletzten DM-Lauf der 125er und 250er Kategorie in Aufenau-Wächtersbach Andy Kanstinger und Bernd Eckenbach die Laufsiege während Didi Lacher je einmal pro Klasse vorn lag. Dennoch führen in der DM-Wertung zwei Andere: Marcel van Drunen (NL) bei den Achtellitern und Danny Theybers (B) bei den Viertellitern.
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Krise bei Pro Superbike? (Archivversion) - Klassenkampf

Hinter der leuchtenden Fassade aus Live-TV-Übertragungen, einer Handvoll einigermaßen professioneller Teams sowie dem einen oder anderen Hosipitality-Zelt sprießt Ärger in der Superbike-DM, der zum fatalen Problem wachsen kann, wenn die Macher in und um den Industriepool »Pro Superbike« sich der töneren Füße ihres momentanen Erfolges nicht bewußt werden. Denn hinter dem überragenden Christer Lindholm kommt noch gerade mal ein gutes Dutzend Superbiker, das fahrerisch und technisch einigermaßen als seriöse Rennfahrer zu bezeichnen ist. Damit sei nichts gesagt gegen die das Feld komplettierende Hobby-Fahrer oder nicht ausgelastete Supersport 750-Piloten. Aber wenn sie regelmäßig in die Punkteränge fahren, dann ist es nicht mehr weit her mit der Top-Liga des deutschen Motoradrennsports.Zumal es überhaupt nicht an konkurrenzfähigen Superbike-Fahrern fehlt. Der geneigte Beobachter findet mehr als nur eine Handvoll Fahrer wie etwa Thomas Franz, Toni Heiler, Claus Ehrenberger oder Michael Galinski, die jederzeit im vorderen Mittelfeld der Superbike-DM mithalten können und nur aus finanziellen Gründen in eine der Supersport-Kategorien abgestiegen sind.Wenn aber die zweite Garnitur wegbricht, ist eine Rennserie in ihrer Existenz bedroht. Und da sind vom Pro Superbike-Pool andere Aktionen gefragt, als den noch verbliebenen Teams durch einen unsinnig engen Zeitplan die Arbeit zu erschweren - wegen einer Fernsehübertragung mit ziemlich unbedeutenden Einschaltquoten.Ausgerechnet von Ducati-Privatfahrer Bernhard Schick, der wegen seiner Teilnahme am Boykottrennen auf dem Nürburgring derzeit DM-Tabellenführer und Buhmann im Lager ist, kommt ein diskussionswerter Vorschlag, der das Startfeld wieder auf ein akzeptables Niveau heben könnte: »Motoren nach dem Supersport 750-Reglement in Superbike-Fahrwerken würden die Kosten ganz erheblich senken, der Show keinerlei Abbruch tun. Und die paar Top-Fahrer, die auch in der WM starten, müssen auch nicht völlig unterschiedliches Equipemnet anschaffen.«Nachteil an dieser Idee ist, daß sie nicht sofort helfen kann, sondern in einem langwierigen Entscheidungsfindungsprozeß zwischen Einzelinteressen zerrieben zu werden droht.Ganz aktuell aber muß Pro Superbike mindestens dafür sorgen, daß in ihren heißgeliebten Fernsehsendungen auch und gerade ihre Mitglieder aus der zweiten und dritten Reihe in vernünftiger Weise präsent sind, und außerdem endlich die wichtigsten Tageszeitung professionell versorgen. Das ist ein ganz alter Trick aus den guten Zeiten der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) und brachte schon den einen oder anderen Noch-nicht-Sponsor hinter dem Ofen hervor. mtr

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