Landgerichtsurteil (Archivversion) Schienen-Gefahr

Die Stadt München soll einem Rollerfahrer bis zu 500 000 Mark Schadenersatz und Schmerzensgeld zahlen, urteilte das Landgericht München I. Die Stadtverwaltung habe gegen ihre Verkehrssicherungspflicht verstoßen. 1995 stürzte der Fahrer eines Heinkel-Rollers auf Straßenbahnschienen am Montgelasberg in Bogenhausen, geriet unter ein Auto und erlitt eine Querschnittlähmung. Seither prozessiert er und hat jetzt in einem Teilurteil (AZ: 19 O 8985/99) Erfolg erzielt. Die Schienen seien verkehrsgefährdend eingebaut worden, hatte ein Gutachter vor Gericht ausgesagt. Die Stadt legt Berufung ein.

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