Langbahn-WM (Archivversion) Schützbachs Blitzstarts

Titelverteidiger Robert Barth ist bekanntlich zurückgetreten, und weder Rekordweltmeister Gerd Riss, noch Vize Joonas Kylmäkorpi gewann im bayerischen Pfarrkirchen das erste von drei Grand-Prix-Rennen um die Langbahn-Weltmeisterschaft 2007, sondern ein gewisser Sirg Schützbach (Foto). Der mit Schweizer Lizenz ausgerüstete ist zwar bisher nicht als GP-Sieger in Erscheinung getreten, aber immerhin seit 2002 in der Grand-Prix-Serie ununterbrochen dabei.
Im Unterschied zum Speedway-Grand-Prix, bei dem bis zum Finale »auf Schalke« am 13. Oktober kein einziger Deutscher mitdriften wird, waren auf der von Deutschen dominierten 1000-Meter-Sandbahn in Pfarrkirchen fünf der sechs qualifizierten Piloten für das A-Finale Einheimische. Bei der durch einen kräftigen Gewitterguss unterbrochenen Veranstaltung hatte Schützbach im Finale A gleich zweimal den alles entscheidenden Blitzstart und stürmte seinen Gegnern von ganz außen auf und davon. Da war selbst Schützbachs schwäbischer Landsmann Gerd Riss chancenlos. Der hatte sich im Finale auf den drittplatzierten Niederländer Theo Pijper konzentriert, den er ebenso wie Bernd Diener und Enrico Janoschka in Schach halten konnte.
Langeweile wird es trotz des Pfarrkirchener Schützbach-Fests in der WM nicht geben. Bei den zwei weiteren GP-Rennen, die beide auf kurzen, französischen Grasbahnen stattfinden, sind Pijper, die in Pfarrkirchen blassen Franzosen und der Finne Kylmäkopri die Favoriten. Ts

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