Langbahn-WM in Morizes/F (Archivversion) Langbahn-WM

Robert Barth oder Gerd Riss? So viel war vor dem Langbahn-Weltmeisterschafts-Finale im südfranzösischen Morizes klar: Einer der beiden Deutschen würde wohl den Titel holen, denn mit 63 (Barth) und 61 Punkten hatten sie vor ihren gefährlichsten Verfolgern, dem Finnen Joonas Kilmäkorpi und dem Briten Paul Hurry, bereits
20 Zähler Vorsprung in der WM-Tabelle.
Roberth Barth machte es spannend, in den Qualifikationsläufen gelang ihm nur ein einziger Sieg gegen Landsmann Matthias Kröger. »Ich hatte nicht den nötigen Speed, deshalb haben wir vor dem Vorlauf den Vergaser gewechselt.« Doch mit dem hatte er keine Erfahrung, er wurde nervös: »Beim Hochschalten nach dem Start hatte ich den Leerlauf drin, fast hätte es einen Crash gegeben.«
Es reichte für Platz zwei, und Barth wählte für das
Finale Startplatz drei direkt neben Rivale Riss, den er nur schlagen musste, um Champion zu werden. Nach dem Start ging Antonin Svab in Führung und drängte Riss nach außen – Barth nutzte die Chance und überholte ihn. »Als ich kapierte, dass nicht Riss, sondern Svab vorne war, habe ich kurz attackiert, mich dann aber für Platz zwei entscheiden«, so Barth zu seinem Titelrennen. abs

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