Laverda erwacht wieder (Archivversion) Laverda erwacht wieder

Wer dachte, mit Laverda sei es nach der Übernahme des Markennamens durch Aprilia-Boss Ivano Beggio zu Ende, sieht sich nun getäuscht. Ganz im Gegenteil: Seit zwei Jahren werkelte eine kleine Mannschaft ganz im Verborgenen an der neuen Laverda SFC 1000, die jetzt auf der Bologna Motor Show zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert wird. Wer allerdings einen kernigen Dreizylinder nach alter Laverda-Sitte erwartet hatte, muss sich noch ein paar Jahre gedulden. Zunächst wird man mit einem 60-Grad-V2-Motor von Rotax starten.Ob das die Laverda-Fans gutheißen werden? Werden sie verstehen, dass es zunächst einmal gilt, der Marke überhaupt erst wieder aus ihrem Dornröschenschlaf zu erwecken? In jedem Fall sieht der SFC 1000-Prototyp toll aus. Handwerk trifft Hightech, Schweißnähte wie aus dem Lehrbuch, Frästeile mit hohem Aufwand gefertigt, da lacht das Italo-Herz. Hoffentlich beweist Ivano Beggio mehr Stehvermögen als seine Vorgänger. Das letzte Aufbäumen der Marke vor einigen Jahren mit einer hochdefizitären Zweizylinder-Fertigung war ein einziges Desaster.Und noch eines hoffe ich. Nämlich dass Sie, liebe Leserinnen und Leser, bereits bei unserer großen Wahl »Motorrad des Jahres 2003« mitgemacht haben. Diejenigen, die noch nicht gewählt haben, sich aber die Chance auf eines der drei tollen Gewinner-Bikes wahren wollen, finden in dieser Ausgabe von MOTORRAD noch mal die Stimmkarten. Also rasch einen Stift in die Hand nehmen, Karte ausfüllen und abschicken. Es kann sich lohnen.

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