Laverda: Jubiläum 50 Jahre (Archivversion)

Anfangs produzierte die Firma nur Landmaschinen. Bis vor 50 Jahren Francesco Laverda das erste Zweirad mit einem 75-cm³-Einzylinder-Viertakter konstruierte. Größere Maschinen baute Laverda ab 1968: den 750er Twin GT und GTL, die 750 S und SF, den 1000-cm³-Dreizylinder 3 CL, die aufgebohrte Version 1200 TL sowie ab 1982 die 1000 RGS und RGS C. Einen Namen macht sich Laverda vor allem mit der 750 SFC, die in den 70er Jahren bei Langstreckenrennen sehr erfolgreich war, sowie mit dem Prototyp eines wassergekühlten Sechszylinders mit 140 PS. Doch dann erwies sich die Produktion eines Geländewagens als finanzielles Desaster. 1984 wurde die Landmaschinenfabrik verkauft, und die Familie zeigte kein rechtes Interesse mehr am Motorradwerk. Laverda wechselte mehrmals den Besitzer, bis schließlich 1993 Francesco Tognon, ein motorradbegeisterter Textil- und Nahrungsmittelfabrikant, die marode Firma übernahm.

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