Leserbriefe aus MOTORRAD 05/2011 Leserpost

MOTORRAD 4/2011, Seite 92
Auf die Frage von MOTORRAD-Leser Zeljko Durdevic kann ich antworten: Ja, die beiden sind aus China. Leider konnte ich nur ihn und das Motorrad fotografieren, sie wollte nicht (siehe Bild, Red.). Und sie sind auf einer 10-jährigen Weltreise: "Around world 2003-2013" ist auch auf den Tank gepinselt. Ich sprach das Pärchen Ende November 2010 im Hamburger Hafen an, als sie - genauso wie viele andere - den britischen Flugzeugträger "Ark Royal" bestaunten. Es war ein Blitzeis-Tag! Die Polizei sperrte gerade die Uferpromenade wegen extremer Knochenbruchgefahr... Bin mal gespannt, wer sich sonst noch mit weiteren Informationen meldet.
Ulrich Zabel, Hamburg

MOTORRAD 4/2011, Seite 40
Zuerst einmal Gratulation! Es ist immer wieder eine Freude, an jedem zweiten Wochenende den Briefkasten zu öffnen und die neueste Ausgabe von MOTORRAD in der Hand zu halten. Beim Lesen der Dauertest-Abschlussbilanz der Suzuki Gladius ist mir in der Rubrik Kosten und Wartung jedoch aufgefallen, dass Sie beim Kilometerstand von 12506 einen neuen Hinterreifen, einen Conti Motion, aufgezogen haben, obwohl vorn noch ein Dunlop Sportmax Qualifier montiert war. Ja, und nun von mir die Frage, ob man dies so fahren darf?
Bernd Hoffmann, Freudenberg

MOTORRAD 4/2011, Seite 72
Was habe ich gelacht! Seit über 15 Jahren bin ich treuer Abonnent, X Beziehungen und Ehen hat meine Liebe zu MOTORRAD überlebt, und es hat sich gelohnt! Ich glaube, der Autor Rolf Henniges hat genauso viel Spaß am Schreiben gehabt, wie wir am Lesen. Genial. Aber nicht traurig sein, liebe andere Redakteure, nur weil einer immer wieder gelobt wird: Ihr seid alle super gut.
Joachim Haas, Bensberg

MOTORRAD 4/2011, Seite 14
Es tut mir leid, aber als ich den Vorspann des Tests gelesen habe, musste ich laut lachen: "sieht nicht nur gut aus..." Für mich ist dieses Motorrad mindestens in der Seitenansicht potthässlich (wie fast alles, was BMW in den letzten Jahren abgeliefert hat). Ich bin ein großer Fan von Classic-Modellen. Ein Motorrad mit so einer Tank/Sitzbank-Linie Classic zu nennen, ist für mich aber voll am Thema vorbei. Wenn man mal drauf sitzt, ist sicherlich alles gut - aber das bringe ich einfach nicht übers Herz.
Dieter Sander, Lemgo

MOTORRAD 3/2011, Seite 88
Wie es scheint, bin ich ein glücklicher Alter: Ich fahre seit 1997 mit dem Führerschein der Klasse 3, ausgestellt vor dem 1. 4. 1980, 125er Leichtkrafträder, lese gerade den Artikel "Fast wie erwartet" in MOTORRAD und habe dazu einige Fragen: Kann ich also - ohne eine Fahrschule zu sehen - mich einfach bei der Behörde zur praktischen Prüfung anmelden, die ich dann auf meiner vertrauten Varadero 125 ablege? Kann ich diese Prüfung 2013 oder erst 2015 machen, d. h. ab wann werden die "zwei Jahre Fahrpraxis" gezählt? Ist schon definiert, wie diese Prüfung aussieht (z. B. eine Stunde Hütchenfahren, Bremsen auf der Autobahn, nachts Einparken...?)
Martin Joachim, Malsch

Herr Chefredakteur Pfeiffer schreibt zum Thema Leichtkraftrad: "...drangsaliert man 16- und 17- Jährige mit einer sinnlosen und gefährlichen Tempobegrenzung (...) wer sie (125er, Red.) fahren will, muss einen eigenen Führerschein machen, die Klasse A1. (...) in Österreich sind Leichtkrafträder im Auto-Führerschein grundsätzlich eingeschlossen." Das stimmt jedoch nicht. In Österreich muss man, um eine 125er mit maximal 15 PS zu fahren, sechs Fahrstunden absolvieren und den Führerschein der Klasse B mindestens fünf Jahre besitzen. Danach wird der Code C111 in den Autoführerschein eingetragen. Bedeutet im Idealfall: wenn man L17 (begleitetes Fahren, Red.) macht (gibt es bei euch in D ja auch inzwischen), kann man mit 22 Jahren 125er fahren. Oder, man macht gleich den Motorradschein A, darf damit jedoch laut Gesetz bis zum 21. Lebensjahr oder zwei Jahre lang nur 34 PS fahren. Macht man die Klasse A jedoch nach dem 21. Geburtstag, darf man sofort offen fahren. Also gehts in Österreich bis zum 18. Lebensjahr einspurig mit maximal 50 Kubik. Gedrosselte 125er, die 80km/h gehen, hätte ich in meiner Jugend lieber gehabt, als mein Mopped.
Michael Scheinost, Österreich

MOTORRAD 3/2011, Seite 10
Was passiert, wenn Ducati die Yamaha Vmax kopiert? Die Diavel kommt dabei raus... Bis hin zu den Lufteinlässen kommt man um die Kopie nicht rum. Immerhin, 100 Kilo weniger wie die Vmax, aber mit ABS. (Letzteres hat die aktuelle Vmax, links, auch. Red.)
Roland Weiss, Wintersingen

MOTORRAD 25/2010 bis 2/2011
Herzlichen Glückwunsch an die vier Damen, denn sie haben unter ganz besonderen Voraussetzungen ihren Führerschein erworben. Ansonsten darf ich allen Bewerbern Mut machen und versichern: Sie brauchen keine Angst zu haben, weder vor der Prüfung noch vor dem Prüfer. Betrachten Sie die Prüfung als Abschluss einer soliden Ausbildung. Ich zitiere aus der Prüfungsrichtlinie: Grundfahraufgaben dienen dem Nachweis, dass der Bewerber ein Kraftrad der Klasse A, A1 oder M selbständig handhaben kann, die Grundbegriffe der Fahrphysik kennt und sie richtig anwenden kann (Fahrzeugbeherrschung). Also: draufsetzen und fahren. Am Prüfungstag nichts weglassen und nichts Neues hinzufügen.
Karl-Josef Mayer, Sachverständiger beim TÜV, Ulm

MOTORRAD 3/2011, Seite 42
Beim Lesen der aktuellen Ausgabe ist mir bei der Punktewertung der BMW G 650 GS aufgefallen, dass die Gewährleistung von zwei Jahren höher bewertet wird, als die Garantie von zwei Jahren. Die von BMW angebotene Mobilitätsgarantie hat bei allen Auto- und Motorradanbietern vor allem den Grund, dass diese Modelle in der ADAC-Pannenstatistik nicht auftauchen und dann beim ADAC sehr gut dastehen! Bestes Beispiel: Mini. Diese tauchten in den ersten zwei Jahren beim ADAC nicht negativ auf, sind jetzt allerdings auf den letzten Plätzen zu finden. Hier wäre die Punktevergabe sicher noch einmal zu überdenken. Sonst freue ich mich jedes Mal auf das neue Heft.
Thomas Gierth, Balingen

MOTORRAD 4/2011, Seite 34
Sehr guter Bericht über die High-Tech-Entwicklung aus Bayern! Die Modellankündigung der neuen GTL 1600 muss ich sofort meinem Kumpel, dem Jürgen, zukommen lassen. Der fährt seit Jahren total auf große Roller ab, besonders auf den Suzuki Burgman. Aber da haben die Weiß-Blauen denen von Suzuki ja so richtig gezeigt, wo die Wasen-Heidi den Maßkrug holt! Gibt es dazu auch Fähnchenantennen und Fransenjacken?
Moni und Peter Kelchner, Frankfurt/M

Leser(innen)frage
Als Motorradfahrerin habe ich eine Frage an die Redaktion: Warum werden Motorräder nicht mal auf die Tauglichkeit für Frauen getestet? Hier spielen ja noch Faktoren wie Sitzhöhe, Gewicht und Handling eine wesentliche Rolle. Man wird als Frau ziemlich alleine gelassen, wenn man auf der Suche nach einem passenden Motorrad ist - vor allem dann, wenn man wie ich nur 1,62 m groß ist. Ich finde, ihr solltet zumindest einmal im Jahr dieses Thema berücksichtigen.
Andrea Radke, per E-Mail

MOTORRAD 3/2011, Seite 24
Kann es vielleicht sein, dass ihr bezüglich der BMW S 1000 RR bestochen worden seid? Seit mehr als zwanzig Jahren fertigen Hersteller wie Yamaha oder Suzuki bereits (Sport-)Motorräder für die World-Superbike. Gut, in den letzten fünf Jahren habe sich alle Hersteller gesteigert - aber: Wie kann es sein, dass BMW in die Superbike-WM einsteigt und zum ersten Mal ein Motorrad fertigt, das dann sämtliche anderen in jedem Test schlägt?! Selbst wo es mittlerweile in die Hochgeschwindigkeitstests geht, schlägt die BMW die bisherigen Großmächte à la Hayabusa. Naja, würde die BMW so aussehen wie die Duc, stünde sie bereits bei mir!
Erik Ebert, Hamm

Ich wollte nur mal los werden, dass die Tests, in denen Quervergleiche gewagt werden, die besten sind. Auch wenn die wohl schon öfters kritisiert wurden, macht weiter so. Der letzte High-Speed-Test war super, bitte mehr davon. Wen interessiert denn schon der hunderdste Test der Supersportler auf dem Ring, der tausendste Tourervergleich...?
Joe Peter, Kressbronn

Dieser Test polarisiert, ohne Zweifel! Die Speedjunkies wird er freuen, bei den Vernünftigen wird er eher Kopfschütteln hervorrufen. Wer braucht solche Moppeds? Wo kann man/frau diese Geschwindigkeiten fahren/erfahren? Ist doch wohl mehr die graue Theorie. Motorradfahren und -kaufen hat etwas mit Emotionen zu tun. Da spielt es keine Rolle, ob 298 km/h oder 305 km/h auf dem Tacho steht. Jedenfalls für die Mehrheit.
Lutz Bischoff, Bremerhaven

Danke für den Materialschlacht-Vergleichstest von BMW, MV Agusta , Kawasaki und Suzuki. Am Ende hinterlässt er aber bloß ein Achselzucken. Werte wie Verzögerungsleistung und vor allem der Verbrauch, von mir aus auch die CO2-Emissionen bzw. Euro-Kategorisierung, fehlen. Und sagt mir nicht, das wäre bei Motorrädern überflüssig! Es ist schlicht nicht mehr zeitgemäß, solche Angaben wegzulassen. Nur wer diese bösen Zahlen publiziert, trägt zum Fortschritt bei.
Michael Steiner, CH-Winterthur

MOTORRAD 3/2011, Seite 112
Mir fiel sofort die Dainese-Kombi ins Auge, und beim Lesen des Artikels kam ich ins Grübeln: Dainese Domina... Sollten wir die Kombi im Laden etwa falsch ausgezeichnet haben? Ein Blick in den Katalog und auf die Seiten im Netz brachte aber Klarheit. Die Kombi heißt Dominia. Ob da wohl der Wunsch der Vater der Namensgebung war?
Peter Wagner, Salzhemmendorf

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