Leserbriefe aus MOTORRAD 07/2010 Leserpost

MOTORRAD 6/2010, Seite 6 und 12
Dresden hat die achtfache Einwohnerzahl von Kempten und ebenfalls keinen Louis-Shop. In Dresden und Umgebung stellt man sich als Louis-Kunde schon seit Jahren die Frage, warum es hier keinen Shop gibt, wo sich doch mindes-tens zwei Konkurrenten schon lange hier eingenistet haben. Und komischerweise liegen deren Läden an Ausfallstraßen. Weiterhin kann ich mir nicht vorstellen, was so schlimm daran wäre (bleiben wir in Dresden), einen 1000-Quadratmeter-Laden im Elbepark zu eröffnen. Die Autobahn ist keine 100 Meter entfernt, die Ausfallstraße ebenso.

Wo wir dabei sind: Hiermit möchte ich den Ingenieuren von Yamaha schon mal vorab zum zweiten Platz im Vergleichstest zwischen BMW R 1200 GS und Yamaha XT 1200 Z Super Ténéré gratulieren.
Robert Hubrich, Carlsbrunn

MOTORRAD 6/2010, Seite 12
Ihr habt es geschafft! Nicht wegen der ewigen Lobhudelei auf BMW, sondern weil ihr alles, was aus Japan stammt, viel stärker hinterfragt, kündige ich mein Abo. Unvergessen eure Vorschusslorbeeren für die 1000er-Rennsemmel von BMW. Doch was ist mit der neuen Super Ténéré? Ein nüchterner Report über ein Motorrad, das BMW jetzt schon mehr fürchtet, als der Teufel das Weihwasser. Wo bleibt eure Objektivität? Oder dürft ihr nicht anders darüber schreiben? Ich werde mir die Ténéré jedenfalls sehr wohlwollend ansehen. Beim Neukauf steht sie ohnehin vor der GS, weil a: besserer Motor mit besserem Sound und b: günstiger, weil vieles schon drin ist, was bei der GS Aufpreis kostet.
Christian Bok, Vreden

Seit zehn Jahren fahre ich Honda Varadero und warte auf etwas Neues. BMW kommt für mich aus Qualitätsgründen nicht in Frage. Doch die Daten der Super Ténéré hauen mich um: voll einstellbares Fahrwerk vorn und hinten, Upside-down-Gabel, ABS mit Traktionskontrolle, 209 Kilogramm Zuladung, 114 Nm Drehmoment. Ich bin auf die ersten Tests gespannt. Wenn die Ténéré hält, was die Daten versprechen, dann sollte Honda ganz schnell etwas mehr von der neuen V4-Varadero preisgeben. Ansonsten fahre ich in Zukunft Yamaha.
Volker Lammers, Havelsee

MOTORRAD 6/2010, Seite 95
Habe mir aufgrund des guten Abschneidens von BMW-Motorrädern eine 1100er GS gekauft. Geht echt klasse das Teil, aber nach 400 Kilometern war der Tank leer. So ein Reinfall! Hm, vielleicht doch ein etwas zu unkritisch hinterfragter Entschluss? Vermutlich doch gefälschte BMW-Testergebnisse? Sollte wohl besser das Abo kündigen.
Horst Meier, Fränkische Schweiz

MOTORRAD 06/2010, Seite 68
Glaubt ihr nicht, dass euer Versuch, jeden Aspekt des Motorradfahrens über eine Punktetabelle und eine Rangliste zu erfassen, langsam in eine Art Wahn ausartet? Mit der Bemerkung, dass alles "doch letztlich subjektiven Eindrücken" entspringt, zeigt ihr sogar, dass ihr euch der Problematik bewusst seid. Trotzdem erhebt ihr mit der Formulierung "die besten Alpenpässe" schon in der Überschrift einen durch nichts gerechtfertigten Absolutheitsanspruch. Warum belasst ihr es nicht bei einer Beschreibung der Pässe und ein paar Hinweisen?
Bernhard Aufleger, Forstinning

MOTORRAD 06/2010, Seite 18
Es hat mir viel Spaß gemacht, diesen Artikel zu lesen. Bevor ich mir im letzten Jahr ein neues Bike gekauft habe, bin ich einige (Honda, Yamaha, BMW, Kawasaki) zur Probe gefahren und habe mich am Ende, wie ihr auch, für die Speed Triple entschieden. Das Getriebe könnte besser gehen, Honda macht es vor, stimme ich euch zu, mit dem Fahrwerk bin ich allerdings hoch zufrieden. Wenn man ein Rennstreckensetup mal außen vor lässt, was soll denn da noch besser sein? Ich kann den Straßenbelag fast fühlen, mehr Feedback habe ich noch nicht erfahren können. Und wenn jemand auf der Landstraße eine Speed Triple an die fahrwerkstechnische Grenze bringt, sollte er mal seinen Fahrstil überdenken.
Siegfried Ganz, Berlin

Ich wollte schon vor dem Erscheinen der Ausgabe mit dem Naked-Bike-Vergleichstest mit Kollegen wetten, dass die BMW K 1300 R den Test gewinnt. Da die meisten aber auch regelmäßig MOTORRAD lesen, kennen die natürlich eure BMW-Begeisterung, und so fand sich kein Wettpartner. Fahre selbst eine umgebaute Suzuki B-King und kann so manches in der Punktewertung nicht ganz nachvollziehen. Für mich und meine Mopedfreunde steht eines felsenfest: BMW baut die mit Abstand hässlichsten Motorräder. Die Asymmetrie der K 1300-Front ist nur halbschön, von dem Frontdesign der S 1000 RR ganz zu schweigen. Wir fragen uns ehrlich, was die in der BMW-Designabteilung sich morgens in den Tee kippen, wirken tut es auf jeden Fall. So bleibt es in unserer Clique bei Japanern und Italienern, und das ist gut so.
Patrick Höwing, Trier

MOTORRAD 06/2010
Herzlichen Dank für die Beilage "Motorrad fahren gut und sicher". Nachdem ich "Perfekt fahren mit MOTORRAD" und von Bernt Spiegel "Die obere Hälfte ..." gelesen habe, ist mir durch Ihre grafischen Darstellungen in diesem kleinen Heft erst richtig bewusst geworden, wie die Kräfteverhältnisse beim Bremsen und in Kurven wirken. Ich habe mir sofort die DVD dazu bestellt und freue mich schon riesig darauf. Für Mai 2010 habe ich ein Fahrsicherheitstraining gebucht. So werde ich (hoffentlich) mit einigen Vorkenntnissen dort antreten.
Reiner Lehmann, Faßberg

MOTORRAD 06/2010, Seite 114
Den Test von Integralhelmen um die 200 Euro im aktuellen Heft finde ich absolut unter dem sonst von euch gezeigten Niveau. Schließlich ist der allererste Kaufgrund für einen Helm die Sicherheit, die er bieten soll. Diese wird im Artikel lapidar mit Verweis auf die EU-Normerfüllung abgehakt. Das hattet ihr schon mal deutlich besser drauf. Weiter fehlen Aussagen zu Fahrten bei Regen, bei sommerlichen Temperaturen und zum Blickfeld. Insgesamt kann man diese Seiten also absolut vergessen, wenn man eine vernünftige Kaufberatung erwartet hat.
Dirk Goßlau, Cottbus

MOTORRAD 5/2010, Seite 22
Ihr schreibt zum Design: "Für eine acht Jahre alte Konstruktion wirkt die 800er erstaunlich frisch." Da offenbart sich auch der größte Mangel der 1200er - das klobige, unentschiedene Äußere. Wenn Honda einen vernünftigen Preis für die 800er machen würde, so im Bereich des Abverkaufspreises des letzten Jahres, könnte die Kleine mit etwas Pflege noch lang im Programm bleiben. Für mich gibt es zurzeit nicht Besseres.
Michael Anker, per E-Mail

MOTORRAD 5/2010, Seite 34
Vielen Dank für den gut geschriebenen Vergleichstest "Mitten ins Herz". Obwohl ich kein Anhänger von Choppern und Cruisern bin, finde ich darin genau den Kernpunkt, der mir als Fahrer eines klassischen Motorrads (Buell Cyclone M2) wichtig ist: Bei den getesteten Bikes kommt der Punch weit oben im Drehzahlband - immer jenseits von Flensburg. Es gibt leider sehr wenig Maschinen, mit denen Langsamfahren Spaß macht und die kraftvollen Druck aus dem Keller bieten. Womit wir beim Tenor des Artikels sind: Alles eine Charakterfrage, abseits jeglicher Wettkampfgelüste ...
Leo Monse, Münster

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