Leserbriefe aus MOTORRAD 14/2010 Leserpost

MOTORRAD 12/2010, Seite 101
Herr Rölz berichtet, zu Unrecht im Bezirk Reutte von der Polizei bestraft worden zu sein. Nein, ich bin beileibe kein Freund dieser Herrn, da sie auch mich schon um einiges Geld erleichtert haben. Jedoch kann ich niemals behaupten, zu Unrecht bestraft worden zu sein. Herr Rölz spricht hier besonders das Rechtsfahrgebot an - ich würde diesem Herrn einmal empfehlen, sich einen Nachmittag entspannt am Hahntennjoch zu platzieren, dann würde er einmal hautnah miterleben, was es heißt "den ganz normalen Wahnsinn auf zwei Rädern" zu erleben. Ich garantiere ihm einen äußerst spannenden Nachmittag mit vielen Fast-Katastrophen, am besten eine S-Kombination aussuchen!Zum Abschlusssatz von Herrn Müller, "Schönes Land, billigeres Benzin - tanken und durchfahren" hätte ich noch eine kleine Anmerkung: Und den Müll an jeder Ecke liegen lassen, das kann man bei uns im Bezirk Reutte auch sehr gut! Für Motzer dieser Art und Weise habe ich kein Verständnis. Wer es sich nicht leisten kann, Strafgelder zu bezahlen, sollte sich bitte mit seinem Nachbarn im Schrebergarten die Zeit vertreiben oder sich normal im Straßenverkehr aufführen, und er wird sicherlich günstig durch Tirol kommen. Hoffentlich bauen sie bald einen langen Tunnel!
Klaus Walter, Reutte

MOTORRAD 13/2010, Seite 134
Glückwunsch zu eurem Artikel "Handling auf der Landstraße", das war mit das Beste, was ich in den letzten paar Jahren als Vergleichstest gelesen habe. Vergesst die 1000-Punkte-Wertung, Alpen-Masters oder sonstige theoretische Vergleiche, was zählt ist auf der Landstraße und eben was geht und was nicht geht! Genau diese Frage habe ich mir ein Jahr lang auf der Suche nach einem neuen Motorrad gestellt, bevor ich mir die neue Triumph Tiger gegönnt habe. Hätte mich natürlich brennend interessiert, wie sich die platziert hätte. Also bitte mehr davon, ruhig auch über alle Hubraumklassen hinweg, vielleicht noch ergänzt mit Tipps und Infos zur Reifenwahl, Fahrwerkseinstellungen, Einfluss der Fahrergröße etc. dann muss ich das nächste Mal nicht so lange suchen!
Florian Türck, Weinheim

MOTORRAD 13/2010, Seite 18
Als Fahrer einer BMW R 1150 GS möchte ich die Yamaha nicht runtermachen - sicherlich ein gutes Krad. Nach so langer Zeit hätte ich jedoch etwas Visionäreres erwartet und nicht nur eine dicke "Anti-Varadero". Bleibt zu hoffen, dass der neue Motor (auch) die TDM erfolgreich in die Zukunft treiben wird.
Ulf Schmidt, Glandorf

MOTORRAD 13/2010, Seite 134
Peter Fonda und Dennis Hopper fahren nicht in "Born to be wild", sondern in Easy Rider! So ein Fehler sollte nicht passieren, Dennis würde sich im Grab umdrehen.
Monika Lamparth, Bad Boll

MOTORRAD 12/2010, Seite 12
Im Text steht: "Eine kräftige Aluplatte unter dem Motor verhindert Lichteinfall in die Ölwanne". Lichteinfall in die Ölwanne!? Das habe ich noch nie gehört. Ist das wahr, oder ist das Unsinn und einfach nur ein Schreibfehler?
Helmut Möllenkamp, Karlsruhe

MOTORRAD 13/2010, Seite 12
Wieder ein Triumph deutscher Ingenieurskunst, aber am Markt vorbei. Sechszylinder-Hightech ist ja sehr beeindruckend. Trotzdem, solche Edelbikes für Leute, denen der Preis egal ist, gibt es doch schon genug. Als ich den Namen Horex hörte, dachte ich sofort an Werner und seinen Red Porsche Killer und schlichte Fahrmaschinen, wie zum Beispiel das Konzept der englischen Mac Motorcycles. So ein schlichter Café Racer fehlt den Jungs, nicht ein unbezahlbarer Traumhobel.
Stefan Siemens, Halle (Westfalen)

Gibt es Zufälle? Ich las gerade in einem Buch über alte Motorräder von Horex, als meine Tochter mir die neue MOTORRAD brachte mit der Nachricht, dass es wohl eine neue Horex geben wird - Made in Germany. Ich hoffe sehr, dass dieses Projekt Erfolg hat und eine weitere Motorradmarke aus Deutschland sich etablieren kann (auch wenn es immer Nörgler gegen deutsche Motorräder geben wird, ohne dass sie je eines gefahren haben), zumal hier schließlich die Wiege des Motorradbaus ist. Ich wäre auf jeden Fall an einer HOREX interessiert, wenn alles passt.
Friedel Jost, per E-Mail

MOTORRAD 12/2010, Seite 3
Chefredakteur Pfeiffer schreibt, dass "in Deutschland nach wie vor die besten Autos der Welt" gebaut werden. Das erklärt wohl auch, warum BMW-Motorräder fast alle Tests gewinnen. Wir sollten uns nicht mit Autos befassen, aber ich will nur mitteilen, dass Verbraucheruntersuchungen über mehrere Jahre in meinem Heimatland Norwegen gezeigt haben, dass japanische Autos deutschen und anderen europäischen Marken klar überlegen sind, wenn es um Zuverlässigkeit geht. Ich habe mit Interesse den Dauertest der BMW K 1300 GT gelesen, bei der zuerst der Kupplungskorb geplatzt ist und die dann mit einem neuen Motor noch einen Pleuellagerschaden hatte. Dieser Test bestätigte, was ich schon wusste, nämlich dass die Zuverlässigkeit von BMW-Motorrädern mangelhaft ist. Ich glaube, wenn der Chefredakteur solch eine Meinung wie oben verkündet, muss man sich ernste Fragen über die Objektivität dieser Zeitschrift stellen.
Helge Grønvold, NORWEGEN

MOTORRAD 12/2010, Seite 18
In all euren Tests werden elektronische Helfer genannt wie ABS, ASC, ESA oder Mapping. Ich frage mich, warum ein Hersteller ein Motorrad baut mit 200 PS, siehe BMW S 1000 RR, um es dann mit elektronischen Anfahrhilfen auszustatten, damit man es auch im Nassen fahren kann, oder eine Multistrada 1200 S mit Traktionskontrolle fürs Gelände. Ok, es gibt auch nützliche Dinge wie Kombibremse oder ABS. Aber muss ich ein Motorrad mit Elektronik so vollstopfen, dass mir der Händler sagt, ich soll keine 20 Minuten am Display stellen, da meine Batterie sonst leer ist? Und wo komme ich nach einem Unfall zuerst hin, zum Wertstoffhof oder ins Krankenhaus? Ich selbst fahre eine 20 Jahre alte GSX 600 F ohne all diese Sachen und muss sagen: Es geht prima, weil der beste Helfer auf dem Mopped drauf sitzt, nicht drin.
Volker Weishaar, Marpingen

MOTORRAD 11 bis 13/2010, Seite 50, 54, bzw. 110
Die Aufteilung des Tests bringt wirklich eine gute Übersicht über die getesteten Reifen. Man braucht nur noch auf die bevorzugten Eigenschaften schauen, und schon hat man seinen Reifen. Was soll aber ein Reifentest, bei dem es keine Aussage über den Verschleiß gibt? Spielt es heute keine Rolle mehr, was das Hobby kostet?
Bernd Hornstein, Biberach

Mit Begeisterung habe ich euren Tourenreifen-Test gelesen. Schön war auch der Verschleiß-Vergleich. Allerdings hätte ich mich dort noch über einen Punkt "Wirtschaftlichkeit" gefreut. Denn obwohl der Conti Road Attack 2 einen recht hohen Verschleiß hat, ist er in der Anschaffung recht günstig. Somit sind trotz des hohen Verschleißes die Kosten im Vergleich zur Konkurrenz evtl. sogar gleich hoch.
Thomas Pohlner, Maintal

MOTORRAD 12/2010, Seite 145
Meine Hochachtung vor Holger Aue steigt ins Unermessliche. Nach eigenen Aussagen nichts Gescheites gelernt und nur alberne Männchen malend. Aber die dritte Wurzel aus 3 geteilt durch 4 pi kann er ausrechnen. Einfach Spitze.
Bernd Nester, Beilngries

MOTORRAD 11/2010, Seite 112
Zum Thema "Güllepumpe": Klasse geschrieben, ich hab mich wie ein Kind zu Weihnachten gefreut, mal wieder etwas über meine Pumpe zu lesen. Schade, dass Honda dieses klasse Motorrad nicht weiterentwickelt und den späteren Standards (z. B. Fahrwerk) angepasst hat. So wie für mich der Käfer das beste Auto aller Zeiten war, war die CX 500 das beste Motorrad seiner Zeit.
H. Niggemann, Wiefelstede

Ich kaufte mir Satteltaschen, die ich mittels Universalhalteplatte der Firma Held montieren wollte. Leider passten die Drehknebel nicht durch die Laschen der Taschen, weshalb ich fernmündlichen Kontakt zu Held in Sonthofen aufnahm. Der Dame am Telefon schilderte ich mein Anliegen. Nachdem sie alles aufgenommen hatte, erhielt ich die Information, dass noch am gleichen Tag die erforderlichen vier Ösen an mich verschickt werden würden. Hm, dachte ich, mal sehen! Und siehe da, es geht wirklich! Man kaufe deutsche Produkte - gut sie sind etwas teurer - und erhalte einen super Service! Am nächsten Tag waren die versprochenen vier Ösen in der Post. Und das Beste: Das Ganze war kostenlos! Danke, Held!
Carsten Bromberg, per E-Mail

MOTORRAD 12/2010, Seite 52
Dem Fahrer des Piaggio MP3 wird empfohlen, im Falle eines leeren Akkus eine 220-Volt-Steckdose anzusteuern. Der Fahrer hat ein Problem, denn er wird sie nicht finden. Seit 1987 beträgt die Netzspannung in Europa 230 Volt. Auch auf die Gefahr hin, jetzt als Kleinkrämer zu gelten: In 23 Jahren hätte man diese Änderung bemerken sollen.
Stefan Greggersen, Wuppertal

Yamaha FZ8, Kawasaki Z 750, BMW F 800 R, Aprilia Shiver - allesamt Motorräder, die aus der Mittelklasse ausbrechen. Weg von 600 Kubik, dafür mit teils hochwertigen Fahrwerken. "Die neue Mittelklasse" könnte man diesen Trend nennen. Nimmt man noch Triumph Street Triple, Ducati Monster 796 und vielleicht auch noch mit Abstrichen die Suzuki Bandit 650 hinzu, so ergibt sich ein interessantes Grüppchen von landstraßenorientierten und noch bezahlbaren Naked Bikes. Da zwei Motorräder aus dieser Gruppe gänzlich neu aufgelegt worden sind und mit der Aprilia eines zumindest modellgepflegt worden ist: Wie wäre es mit einem ausführlichen Vergleichstest? Vielleicht nach dem Schema, nach dem Sie Jahr für Jahr den vorzüglichen Naked-Bike-Vergleichstest der Großen auflegen. Ich wäre sicherlich nicht der einzige Leser, den so etwas interessiert.
Marco Butz, Siegen

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