Leserbriefe Nach unten

Frage zum EU-Kennzeichen

MOTORRAD 4/2010, Seite 44
Von Anfang an hat für mich bei der 1000-Punkte-Wertung immer etwas Wichtiges, oder vielleicht sogar das Wichtigste gefehlt: Was ist mit der Optik, dem Sound und den Emotionen, die ein Motorrad versprüht? Sind das nicht die Hauptgründe, aus denen ein Motorrad gekauft wird? Die BMW mögen nach eurer Bestenliste vielleicht die technisch besten Motorräder sein. Aber warum verkaufen Honda, Suzuki, Yamaha, usw. das x-fache an Motorrädern auf der Welt? Ich habe absolut nichts gegen BMW, bin auch schon einige Probe gefahren und fand sie toll. Trotzdem solltet ihr vielleicht mal die aktuelle 1000-Punkte-Wertung überarbeiten. Ich lese auch viele Autozeitschriften, bei denen gibt es so eine Dominanz einer Automarke nicht.
Philipp Wey, CH-Buchs

MOTORRAD 4/2010, Seite 52

Ihr seid in eurer Bewertung der immer zahlreicher werdenden Dauertestschäden nicht konsequent. Dass, bei welchem Hersteller auch immer, stereotyp von "Einzelfällen" gesprochen wird, ist genauso peinlich, wie eure beschönigende Bewertung mit "Pechsträhne". Mit Verlaub, das sind einfach nur unbewiesene Behauptungen, die da als Erklärungen vorgeschoben werden!
Markus Brühl, Meißen

Jetzt geht ein Freudenschrei durchs Lager der BMW-Polemiker: zwei Motorschäden im 50000-km-Test der K 1300 GT, und die angeblich von BMW gesponserte Redaktion berichtet das auch noch völlig neutral und realistisch. Meiner Meinung nach muss es sich hier wirklich um eine Montagsausnahme handeln. Meine K 1200 GT, Bj. 2006, hat jetzt diese 50000 Kilometer abgespult ohne Probleme und Ausfälle (außer einem ABS-Defekt, der wurde aber über Kulanz geregelt).
Reiner Eißfeld, Bruckberg

Nun ist es also passiert: Schon wieder ein riesiges Qualitätsproblem bei einer BMW. Erst die Kupplung, nun die Kurbelwelle. Zum Glück glimpflich ausgegangen. Nur der Heiligenschein von BMW wird beschädigt. Dann doch lieber ein angeblich langweiliges, zuverlässiges und kostengünstiges Motorrad aus Japan. Aber ich weiß schon jetzt, wie die nächsten Testsieger heißen, solange eine BMW dabei ist.
Horst Meise (Yamaha-Teilehändler), Itzehoe

Es ist ein Jammer: Da gibt man richtig Geld aus, um nach einigen tausend Kilometern irgendwo mit kapitalem Motorschaden liegen zu bleiben. Ich war 38 Jahre lang überzeugter BMW-Fahrer, die letzte eine 1150 GS, alles war gut. Dann kam die 1200 GS, dieses Monstrum wollte ich nicht mehr. Habe dann gedacht, mach ich eben einen Schritt zurück, back to the roots. Alle waren überrascht von meiner Entscheidung. Ich kaufte mir eine MZ 1000 SF. Mittlerweile stehen mehr als 60000 km auf dem Tacho. Reparaturen? Keine. Andere Probleme? Ja, die Hinterradfelge musste zweimal gewechselt werden, da die Schweißnaht nicht dicht war. Das war's! Keine meiner etwa 15 BMW hat mir so viel Fahrspaß gebracht wie diese MZ.
Otto Herrmann, Grünwald

Vielen Dank für Ihren Leitartikel. Die "Testerfolge" von BMW - im Vergleich zu meiner MZ 1000 - gehen mir runter wie Öl. Besonders, wenn man daran denkt, dass die 1000er für MZ das erste große Viertakt-Motorrad war. Das war eben noch "Made in Germany" wie unsere 125er-Reihe. Schade drum.
Eberhardt Jung (MZ-Service), Berlin

MOTORRAD 3/2010, Seite 28
Ach Leute, was ist denn los mit euch? Mir als geneigtem Leser sind bei der Durchsicht der Ausgabe 3/2010 sofort einige Ungereimtheiten aufgefallen: Während man den Tippfehler (Ölverbrauch 0,1 l auf 100 km) im Text beim Dauertest der Ducati 1098 noch mit einem Blick in die Messwerte (0,1 l auf 1000 km) selbst korrigieren konnte, ist die Unregelmäßigkeit beim Test von S 1000 RR gegen die Fireblade nicht so ersichtlich. In den Punkten für den Durchzug liegt die BMW vor der Honda. Laut Balkendiagramm ist die BMW nur von 60-100 um 0,1 Sek. schneller, verliert von 100-140 und 140-180 aber 0,1 bzw. 0,3 Sek. Trotzdem bekommt die BMW einen Punkt mehr im Thema Durchzug. Wie, bitte, ist denn das zu erklären?
Axel Becker, Winsen/Luhe

So, nun ist es soweit. Meiner Meinung nach könnt ihr euch nun in aller Ruhe in "BMW-MOTORRAD" umbenennen, denn eure viel beschworene Objektivität ist euch abhanden gekommen. Beim Test Fireblade gegen S 1000 RR gebt ihr der BMW im Durchzug mehr Punkte als der Honda. Soweit so gut, wären da nicht die Messwerte, die meines Erachtens eine andere Verteilung bedeuten würden. Für mich steht es nach den Messwerten zwei zu eins für die Honda, da die Fireblade in zwei Disziplinen besser durchzieht. Ein Versehen?
Jens Hohn, Berlin

Im Zuge einer Neuanschaffung habe ich die S 1000 RR mit der Honda Fireblade verglichen. Da wundert es mich, dass euer Vergleichstest nicht noch mehr Vorsprung für die RR gab. Da an der BMW alles gediegener ist als bei der Fireblade. Zum Thema Zubehör: BMW hat halt ein reichhaltiges Zubehör, da können sich die Japaner verstecken. Und zehn Kilo für das (Honda-)ABS ist sowieso ein Witz. Ich finde eure Tests gut und unparteiisch. Da müssen sich die Japaner halt ein bissel mehr anstrengen.
Harald Gebert, A-Neusiedl am See

MOTORRAD 2/2010, Seite 16
Ich hatte das Glück, direkt nach der Pressevorstellung mit Bike Promotion die BMW S 1000 RR in Almeria zu testen und kann euren Eindruck bzw. Testbericht nur bestätigen! Ein Hammerteil, das BMW da auf die Beine gestellt hat! Ich fahre eine GSX-R 1000 K8 und habe somit auch eine gute Vergleichsmöglichkeit. Besonders schick sind bei der BMW neben Fahrwerk, Motor, Bremse usw. auch die funktionalen Neuerungen wie die Einstellung der Gabel bzw. des Federbeins mit dem Zündschlüssel und die eingravierten Stufen in Zahlenform. Kein blödes Klickszählen mehr. Da fragt man sich wirklich, warum die Japaner da noch nicht draufgekommen sind. Ebenfalls grandios ist die Traktionskontrolle, für die Rennstrecke absolut genial und auf der Landstraße auch durchaus sinnvoll bei flotterer Gangart. Das Race-ABS macht ohnehin immer Sinn, ich bin echt schwer beeindruckt!
Kevin Kovacs, Mauern

Nachdem ich die Leistungsdaten der BMW S 1000 RR gesehen habe, machten sich Zweifel bei mir breit, ob bei dieser Leistung (202 PS bei 13200/min, Red.) noch eine bestimmte Haltbarkeit im Alltag sicher gestellt ist. Oder muss man die Schüssel nach 30000 km auf den Schrottplatz stellen? Wäre schön wenn ihr das Moped in euren Dauertest-Fuhrpark aufnehmen könntet!
Frank Lonsky, Schwetzingen

MOTORRAD 4/2010, Seite 22
Voller Freude hab ich mir das Heft am Freitag gegriffen. Vergleichstest: Reiseenduros. Aber dann: BMW, Kati, Triumph und Honda. Wo, bitte, ist die Moto Guzzi Stelvio in diesem Vergleich? Also Heft wieder zurückgelegt. Ohne die Guzzi ist dieser Test nichts wert.
Albert Specht, per E-Mail

Enduro, dieses Wort kommt doch aus dem Spanischen und lässt sich mit er-tragen, erdulden übersetzen. Es ist also erstaunlich, dass es keine Geländewertung gibt. Dass, wie üblich, die BMW GS die Nase vorn hat, war zu erwarten, nicht aber, dass die Triumph Tiger, mit 17 Zoll bereift und schlechtestem Windschutz im Test, Platz zwei einfährt. Sollte sich diese Maschine nicht lieber mit Motorrädern vom Schlage einer Honda CBF 1000 F oder der KTM 990 SMT messen? Wie ihr selbst bemerkt habt, spielt die KTM abseits befestigter Straßen in einer anderen Liga. Sie ist die Leichteste und die einzige mit Speichenrädern, und nebenbei dürfte sie bauartbedingt auch den stabilsten Rahmen haben. Doch die einzig echte Reiseenduro im Test muss sich den letzten Platz mit einer veralteten, übergewichtigen Japanerin teilen. Das Ergebnis dieses Tests ist nicht nachvollziehbar. Nennt den nächsten solchen Test doch einfach "Reisetourer" und lasst die KTM weg.
Uwe Wenglorz, Köln

MOTORRAD 4/2010, Seite 89
Ich selbst sehe die Testergebnisse als grobe Orientierung, bin froh, dass sich jemand diese Mühe macht und die Infos gibt, sonst müsste ich mich ziemlich durchfragen und hätte im Winter nichts zu lesen. Ich probiere dann aus und kauf mir, was mir taugt und ich mir leisten kann (bin schon einiges gefahren, auch BMW, war alles gut). Meiner Frau ist das übrigens egal, sie ist glücklich mit ihrer Guzzi. Sollen doch diese Nörgelfritzen selbst mal einen Test durchführen und die Ergebnisse beschreiben, euch zuschicken und ihr veröffentlicht sie dann - wäre mal eine lustige Aktion. Immer erst anhalten und dann absteigen.
B. und H. Meier, Fränkische Schweiz

MOTORRAD 3/2010, Seite 100
Euer Lampentest ist soweit ja klasse. Dass die Marktführer gewinnen, war abzusehen (Erfahrung und Qualität). Aber warum hat die Motovision keine Empfehlung, obwohl sie im Testurteil auch sehr gut bekam? Und ich vermisse einen Haltbarkeitstest. In meiner Bandit 1250 S/A hielt die Motovision etwas über zwei Jahre bzw. 26300 Kilometer.
Guido Drangmeister, Gifhorn

Sehr guter Test. Damit steht fest, dass ich zu Saisonbeginn sofort auf Leuchtmittel Philips XP Moto umrüste - Sicherheit geht vor! Aber dazu noch folgende Frage: Kann man die getesteten Produkte ebenso ohne Bedenken im Auto einsetzen? Dem marketingtechnischen Namen nach sind es ja anscheinend reine Biker-Lampen, oder nicht?
Heiner Rademaker, Berlin

Seit Anfang 2009 bin ich begeisterter Motorradfahrer. Bin seither auch stolzer Besitzer einer Suzuki M 1500 Intruder. Um bei gemeinsamen Ausflügen mit Freunden und Bekannten mitsprechen zu können, und weil mich auch andere Motorräder interessieren, habe ich mir zu meinem Geburtstag letztes Jahr ein MOTORRAD-Abo schenken lassen. Inzwischen bin ich ein wenig enttäuscht, dass in allen mir bekannten Ausgaben nur äußerst wenig über Chopper und Cruiser von euch berichtet wird. Leider finde ich die einschlägigen Biker-Zeitschriften für Chopperfahrer viel zu rechtslastig und einseitig. Ich bitte euch deshalb, in den nächsten Ausgaben auch an die normalen Motorradfahrer zu denken.
Heiner Obermeier, Gerstetten

MOTORRAD 3/2010, Seite 44
Sind Kriterien wie Tankgröße, Reichweite, Verbrauch oder Tourentauglichkeit (mich wundert, dass ihr die Gepäcktauglichkeit nicht in Frage gestellt habt) bei einem Gesamtkunstwerk wie der Ducati 1098 wirklich von der geringsten Bedeutung? Das einzig Interessante an diesem Test waren für mich die Aussagen über Motor und Getriebe.
Martin Faulhaber, Berlin

MOTORRAD 3/2010, Seite 90
Nach dem Bericht über motorradelnde Türken in Deutschland erwarte ich voller Spannung eine sich über mehrere Ausgaben hinziehende Dokumentation über Panflöte spielende Bayern in Rumänien, fingernagelkauende Hauptschüler in Ostwestfalen oder ein ähnlich faszinierendes Skurrilum.
Matthias Treu, Schwaikheim

MOTORRAD 3/2010, Seite 112
Ich finde es super, dass ihr in letzter Zeit häufiger über Motocross berichtet habt. Leider wird diesem tollen Sport, trotz internationaler deutscher Erfolge in den Medien viel zu wenig Beachtung geschenkt. Deswegen freue ich mich, dass es bei euch nicht so ist und kann nur sagen: weiter so! Ein kleiner Fehler ist euch aber im letzten Heft doch unter-laufen: Marcus Schiffer fährt in der kommenden Saison nicht mehr für das KTM-Sarholz-Team, sondern für das italienische KTM-Silver-Action Team.
David Ladek, Cadolzburg

Ich habe gehört, dass die Schriftgröße der deutschen Kennzeichen demnächst an die in anderen Ländern übliche Größe angepasst werden soll. Ich hoffe doch nach unten, das wäre ja mal eine positive Vereinheitlichung innerhalb der EU. Stimmt das?
Thomas Blauwitz, Rodishain/Leonberg

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