Lexikon (Archivversion)

Ungefederte Massen:Räder, Bremsen und Teile der Radaufhängung, die mit den Rädern verbunden sind.Gefederte Massen:Die Teile, die durch Federn von den Rädern getrennt sind, also Rahmen Motor usw.. Eigen- oder Resonanzfrequenz: Anzahl der Bewegungen pro Sekunde mit denen der Aufbau nach einer Anregung schwingt.Freies Bleed: Feste Öffnung im Dämpfungssystem, deren Querschnitt nicht von Druck oder Hubgeschwindigkeit abhängig ist. Plattenventil: Ventil, dessen Dämpferquerschnitt sich in Abhängigkeit vom Druck ändert.Dämpferkennlinie:Sie stellt dar, wieviel Kraft nötig ist, um den Dämpferkolben in Abhängigkeit von der Hubgeschwindigkeit auf und ab zu bewegen.Zugstufendämpung :Die Dämpfung beim AusfedernDruckstufendämpfung:Die Dämpfung beim Einfedern Lowspeedbereich:Geschwindigkeit zwischen Dämpferkolben und Dämpfergehäuse bis 0,1 m/sHighspeedbereich:Geschwindigkeit zwischen Dämpferkolben und Dämpfergehäuse über 0,1 m/sSlip-Stick-Effekt: Die Losbrechkraft die nötig ist, um die Gleitrohre einer Telegabel oder die Kolbenstange aus der Ruhelage zu bewegen.Cartridge-SystemDämpfereinsatz bei Telegabeln, der nicht fest in die Gabel integriert ist. Viskosität:Sie kennzeichnet zum Beispiel das Fließverhalten von Ölen und beeinflußt das Dämpfungsverhalten.Kavitation:Bei der schnellen Durchströmung von Ventilen in Stoßdämpfern kann sich Schaum bilden und somit zum Nachlassen der Dämpferkräfte führen. Federrate:Sie gibt an, wieviel Kraft nötig ist um die Feder um einen definierten Betrag zusammenzudrücken. Bei einer Feder mit 100 N/mm sind 100 Newton Kraft nötig um die Feder um einen Millimeter zusammen zu pressen. Bei Schraubenfedern bestimmen der Drahtdurchmesser, die Anzahl der Windungen und der Durchmesser der Windungen die Federrate.Lineare Federrate:Die Kraft nimmt über dem Einfederweg proportional zu. Bei doppelter oder dreifacher Beladung sinkt die Feder um den doppelten oder dreifachen Weg zusammen.Progressive Federrate: Die Kraft steigt überproportional an: Bei doppelter Beladung sinkt die Federung weniger als doppelt so stark ein.Positiv-Federweg:Federweg, der zum Einfedern zur Verfügung steht, wenn die federung durch das Eigengewicht des Motorrads und den fahrer belastet wird. Er sollte rund 70 Prozent des gesamten Federwegs betragen.Negativ-Federweg:Der Federweg der zum Ausfedern zur Verfügung steht. Er sollte rund 30 Prozent des gesamten Federwegs betragen.

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