Lichtgestalt (Archivversion)

Lichtgestalt

Eine absolute Weltneuheit wird der Bekleidungsspezialist Rucka diesen Herbst auf den Markt bringen: den ersten straßenzugelassenen Beleuchtungsanzug für Motorradfahrer. Rück- und Bremslicht, Scheinwerfer und Blinker bestehen aus energiesparenden LEDs und sind in den Anzug integriert.
Die Bedienung erfolgt über die Armaturen am Lenker, die Signale werden per Funk übertragen. Kleine Hochleistungs-
akkus in der Jacke liefern den Strom. Der Hightech-Anzug soll Lightmare heißen, unter 2000 Euro kosten und mit Gore-Tex-Membran und hochwertigen Protektoren ausgestattet sein. Riesenvorteil des Lightmare: Durch den Wegfall der Beleuchtungseinrichtungen am Motorrad ergeben sich völlig neue Gestaltungs-
möglichkeiten für die Fahrzeugdesigner.
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Aprilscherze (Archivversion) - Zahnlos

Eine echter Meilenstein in der
Entwicklung von Kettenrädern gelang dem deutschen Kettenradhersteller Essjodd. Seine neuen Modelle verzichten auf jeden zweiten Zahn, wodurch sich Reibung und Verschleiß halbieren und die Ketten eine wesentlich höhere Lebensdauer erreichen. Interessanter Nebeneffekt für den Rennsport: die frappierende Gewichts-
einsparnis. Je nach Ausführung
und Zähnezahl kosten die neuen Kettenblätter ab 19,99 Euro.

Aprilscherze (Archivversion) - Vierauge

Die mangelnde Rücksicht bei Motorrädern aufgrund schlecht angebrachter Spiegel
ist der Europäischen Zulassungsbehörde für Straßenfahrzeuge schon lange ein
Dorn im Auge. Ab 2008 tritt nun ein neues Gesetz in Kraft, das für alle Neufahrzeuge vier Spiegel mit einer Mindestgröße von jeweils 100 Quadratzentimeter fordert.
Je ein Spiegel rechts und links muss so angebracht sein, dass der Fahrer bei Geradeausfahrt die Fahrbahn bereits ab zwei Meter hinter der hinteren Fahrzeugbegrenzung einsehen kann. Im Foto
ein Yamaha-Prototyp mit Spiegeln, die
den neuen Vorschriften entsprechen.

ausprobiert (Archivversion)

l Wassersitzbank
Maximalen Komfort verspricht Zu-
behörspezialist Tuhratäch für seine
749 Euro teure Aqua-Sitzbank, die
für alle Tourenmotorräder ab 750 cm3 erhältlich und serienmäßig mit 12,5 Liter Wasser befüllt ist. Der auszieh-bare Einfüllstutzen befindet sich seit-
lich an der Bank, um den Sitzkomfort nicht einzuschränken.
MOTORRAD hatte in den Wintermonaten ausgiebig Gelegenheit, die Aqua zu testen und war besonders
von der Möglichkeit der Sitzbanktemperierung angetan. Bei bis zu
40 Grad Wassertemperatur wird es auch bei Minusgraden nie unange-
nehm kalt am Gesäß. Ebenfalls positiv: Unterschiedliche Füllmengen ergeben verschiedene Härtegrade. Wer gern besonders weich sitzt, lässt einfach
ein paar Liter Wasser ab und umgekehrt. Etwas gewöhnungsbedürftig ist das Sitzgefühl im Zweipersonenbetrieb. Selbst kleinste Positionsveränderungen dringen nahezu ungefiltert zum Mitfahrer. Hier will Tuhratäch noch nachbessern und die Kammern zwischen Fahrer und Mitfahrer trennen. Interessanter Nebeneffekt für Wüstenfahrer: der äußerst praktische, zusätzliche Stauraum für lebensnotwendiges
Trinkwasser – lieber unkomfortabel sitzen als verdursten.

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