Literaturtipp: Motorrad-Handbücher (Archivversion) Quell der Heiterkeit

»Fahren Sie nicht gegen Hindernisse, die Ihr Motorrad beschädigen könnten« – und 47 weitere Zitate zeitgenössischer Gebrauchsliteratur.

Vorwort: Die Herausgeberin versichert, dass sämtliche Zitate dieser thematischen Sammlung geistreicher Formulierungen und Sentenzen buchstabengetreu aus den Handbüchern der Motorradhersteller übernommen wurden.ALLGEMEINE SICHERHEITSHINWEISE»Legen Sie das Fahrzeug nicht auf den Boden. Halten Sie das Lenkrad während der Fahrt stets mit beiden Händen fest. Beim Fahren den Zündschlüssel auf keinen Fall in Stellung Lock drehen, um ein Schleudern des Fahrzeugs zu vermeiden. Weichen Sie evtl. Hindernissen aus und schneken Sie großer Bedeutung der Straßenoberfläche. Beim Überholen von Fahrzeugen immer hupen und die Blinker betätigen.«AUFSTEIGEN»Mit gespreizten Beinen auf das Motorrad setzen. Wichtig: Der Fahrer muss immer als erster aufsteigen und als letzter absteigen, und es ist seine Aufgabe für das Gleichgewicht beim Auf- und Absteigen des Sozius zu sorgen. Die Anweisungen verlangen höchste Aufmerksamkeit, da sie aus Sicherheitsgründen abgefasst wurden, um durch Herunterfallen des Fahrers oder Sozius vom Fahrzeug verursachte Schäden zu vermeiden.«FAHREN »Benzinhahn umlegen. Auf Position ON und RES arbeitet der Harn mit Druck, welcher von der Motordrehzahl abhängig ist. Zum Anfahren Fußschalthebel mit dem Fuß kräftig aber stosslos hinunterdrücken. Das Gangschaltpedal muss immer zuckartig betätigt werden. Motor mit dem Drehgasgriff am Lenker zweckmäßig beschleunigen. Nachdem das Motorrad ein wenig gefahren ist, schaltet man den zweiten Gang folgenderweise ein: Drehgasgriff loslassen, Kupplung ausrücken und Fußschalthebel vollkommen loslassen. Beim Hinabrahren eines langen, steilen Gefälles durch Gefölles vechtzeitig die Gäuge herunters schlelten.«BREMSEN»Es empfiehlt sich, vor der Kurve das Gas wegzunehmen bzw. zu bremsen. Stimmen Sie Gas und Bremsen gegenseitig ab, um die Geschwindigkeit einwandfrei zu verringern. Die Bremsen jeweils stufenweise betätigen, damit der Anzeiger des Umdrehungszahlenzählers nicht in das tote Gebiet gerät, wenn die Kupplung losgelassen wird. Es ist womöglich stets zu vermeiden, erst kurz vor einem Hindernis scharf zu bremsen. Für eine Notbremsung schließen Sie den Gashebel vollständig, ignorieren Sie Herunterschalten und konzentrieren sich darauf, beide Bremsen so hart wie möglich zu betätigen, ohne zu rutschen.«TANKEN»In der Mitte befindet sich der Schaltschloss, der Hebel zur Verankerung an den Kraftstoffbehälter und Zapfen mit Schlüssel zum Nachtanken von Kraftstoff. Darauf achten, dass ein Kraftstoff auf den heißen Motor verschüttet wird.«REIFEN»Regelmäßig den Reifenluftdruck (monatlich) vor dem Fahren prüfen. Bei Verschleiß oder bei einem Loch auf der Reifenseite bzw. einem Loch auf der Lauffläche der breiter als 5 mm ist, das Motorrad neu bereifen. Wenn Räder oder Reisen gewechselt oder ausgetausche werden, die Räder unbedingt auswüchten. Es ist auch wichtig, dass die Reifenwüste in den mittleren Kanal der Felge eingesetzt wird. Achtung: Reifen nicht mit ungeeigneten Flüssigkeiten schmieren.«WARTUNG »Je genauer Sie folgende Anweisungen befolgen, desto länger wird die Lebensdauer des Motors ausfallen und desto seltsamer die Notwenidgkeit von Instandsetzungen. Bevor Sie mit einer Wartungsarbeit beginnen, stellen Sie den Motor an. Wenn der Motor abstirbt oder wenn er auch beim Einlegen des Ganges weiterläuft, sollte man die Kupplung einstellen. Die Schmierung des Motors wird durch eine Ölpumpe hoher Präzision ausgeführt. Die Pumpe ist korrekt verstellt, wenn bei vollkommen geschlossenem Drehgasgriff die Markierung der Bezugsmarkierung auf dem Pumpenkörper entspricht. Nach 1000 Kilometern den ersten Ölwechsel durchführen. Ölwechselfilter abnehmen und wegwerfen. JEDEN MONAT oder öfter ist es nötig, den Stand der Batteriesäure zu prüfen und destilliertes Wasser bis zur Fullstandsmarkierung aufzufullen. Falls Sie unversehentlich Batteriesäure schlucken sollten, trinken Sie sehr viel Wasser oder Mich.«PFLEGE»Reinigen Sie Ihr Motorrad nie auf der Sonne. Die Windschutzscheibe darf durch Anwendung der zu den anderen Kunststoffen oder zum Glas bestimmten Seifen, Waschmittel, Wachse gereinigt werden. Aus irgendeinem Grund darf man Lösenmittel oder Laugen anwenden.«ACHTUNG»Das Motorrad wird nicht mit essbaren Teilen hergestellt. Aus keinem Grund Teile beißen, lutschen kauen oder schlucken.“

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