Luftdruck im Gelände

Wer sich mit Enduros oder Straßenmaschinen auf eine längere Schotterpassage einlässt, sollte den Luftdruck in den Reifen verringern. Bei Enduros mit Reifenhalter genügen je nach Zuladung und Geländebeschaffenheit 1,0 bar vorn und 1,2 bis 1,6 bar hinten. Großenduros mit Schlauchlosreifen sind gegen ein Verdrehen des Pneus auf der Felge auch weniger empfindlich als Schlauchreifen und vertragen vorn und hinten 1,3 bis 1,5 bar Luftdruck. Diese Maßnahme sorgt zwar auf losem Untergrund oder im Schlamm nur für unwesentlich mehr Haftung, verbessert jedoch die Eigendämpfung und Federungseigenschaften der Reifen und reduziert somit ein unkontrolliertes Springen und Versetzen der Räder. Zudem klettert der Reifen geschmeidiger über Felskanten und große Schottersteine. Achtung: Bei der Weiterfahrt auf Asphalt Kurven vorsichtig angehen, nicht schneller als 80 km/h fahren und bei nächster Gelegenheit den Reifendruck wieder erhöhen.

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