Motocross-Grand Prix in Losail/Q Saisonstart mit Laufsieg für Max Nagl

Deutschlands Top-Motocrosser Max Nagl eröffnete die WM-Saison 2014 im Wüstenstaat Qatar mit einem Sieg und liegt nach zwei Wertungsläufen auf Platz zwei der Tabelle. Bei den Frauen erreichte Steffi Laier die Ränge vier und fünf.

Foto: HRC

Gelungener Start ins Jahr für Max Nagl, den seit Jahren besten deutschen Motocross-Piloten: In Losail/Qatar gewann der oberbayerische Honda-Werksfahrer den ersten Lauf, wurde im zweiten Durchgang Vierter und belegt damit in der Zwischenwertung Platz zwei. Denn Rennsieg im zweiten Lauf holte sich der französische Kawasaki-Fahrer Gautier Paulin, der nach Rang drei im ersten Heat die Tabelle vor Nagl anführt. Der italienische Titelverteidiger Toni Cairoli (KTM) wurde Zweiter und Dritter. In der Rangliste liegt er mit nur einem Punkt Rückstand hinter Nagl auf Rang drei.

Für Max Nagl war es der erste Podestplatz seit der Saison 2011, sein erster für das Honda-Werksteam, für das er seit 2013 fährt und auch der erste Laufsieg für das Honda-Werksteam seit 2011. "Der letzte Lausieg ist ganz schön lange her – für mich und für Honda", war Nagl erleichtert, "deshalb bin ich um so glücklicher." Nach dem Start des ersten Laufs hatte er Platz drei erobert, konnte sich aber bereits in der ersten Runde an Teamkollege Evgeny Bobryshev vorbei schieben und weitere drei Umläufe später auch den bis dahin führenden Kevin Strijbos (B/Suzuki) verdrängen. Im Ziel lag Nagl schließlich 1,942 Sekunden vor dem stark aufgerückten Toni Cairoli.

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Im zweiten Lauf ging Max Nagl auf Nummer sicher

Auch beim zweiten Lauf erwischte Nagl einen guten Start, ließ es jedoch ein wenig vorsichtiger angehen. "Ich war etwas aufgeregt, bevor es losging und wollte das gute Tagesergebnis nicht kaputtmachen", berichtete er. "Ich konnte an Cairoli gut dranbleiben, aber es war schwierig, zu überholen." Am Ende verpasste er einen erneuten Podestplatz knapp, war insgesamt jedoch hoch zufrieden – vor Jahresfrist hatte ihm ein übler Magenvirus den Saisonauftakt komplett vermasselt.

In den beiden Wertungsläufen der Frauen-WM war der Deutschen Steffi Laier kein Podestplatz vergönnt – die Plätze vier und fünf sowie Rang fünf im WM-Zwischenklassement sind dennoch ein respektables Ergebnis nach dem Umstieg von Kawasaki auf Suzuki. Ebenfalls stark präsentierte sich Larissa Papenmeier-Picoto, die Fünfte und Achte wurde. Im WM-Klassement rangiert sie auf Position sieben, lediglich fünf Punkte hinter Steffi Laier.

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