Max Neukirchner bei Suzuki? (Archivversion) Neustart

Wenn die Nacht am tiefsten, ist der Tag am nächsten«, sang Anarcho-Rocker Rio Reisser mit seiner Band »Ton Steine Scherben« in den frühen 70er Jahren. Der
23-jährige Max Neukirchner war damals längst noch nicht geboren, weiß vermutlich allerdings trotzdem sehr gut, was damit gemeint ist.
Während des Superbike-WM-Wochenendes im tschechischen Brünn am 23. Juli beendete der Sachse nach vielen Frustrationen und am Ende gar noch einer komplizierten Schulterverletzung seine Zusammenarbeit mit dem italienischen Pedercini-Ducati-Team. Gut eine Woche später konnte Max nach Redaktionsschluss auf dem Eurospeedway Lausitz eine Suzuki GSX-R 1000 des Corona-Extra-Alstare-Werksteams testen. »Das Al-
stare-Team ist mit seinem bisherigen dritten Fahrer Fabien Foret offensichtlich nicht mehr zufrieden«, so Suzuki-International-Europe-General-Manager Bert Poensgen, »der Franzose wird wohl schon bei den nächsten Rennen im englischen Brands Hatch nicht mehr an den Start gehen. So haben wir uns dafür eingesetzt, dass Max Neukirchner Gelegenheit bekommt, das Motorrad zu testen. Er ist zwar noch nicht wieder völlig fit, was seine Schulter angeht,
dennoch glaube ich, dass er sich sehr gut
präsentieren wird«, so Bert Poensgen unmittelbar vor den Testfahrten.
Da Alstare-Teamboss Francis Batta die Semi-Werks-Suzuki sicher nicht lange stehen lassen will, besteht für Max Neukirchner ein gute Chance, bereits vom 1. bis 3. September im niederländischen Assen in die Superbike-WM zurückzukehren – möglicherweise sogar in den blau-gelben Farben eines absoluten Top-Teams.

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