Meisterprüfung, neue, für Zweiradmechaniker (Archivversion) Meisterprüfung / Fernsehen / Abgas-Steuer

Wer Zweiradmechaniker-Meister werden will, hat voraussichtlich ab 1. März 1996 eine neue Prüfungsverordnung vor sich. Die Anforderungen sollen von alten Ballast befreit und modernen Zeiten angepaßt werden: Statt Drehen und Fräsen spielen Elektronik und Fahrwerkstechnik eine größere Rolle. Der Bundesinnungsverband des Deutschen Zweiradmechaniker-Handwerks hofft, mit der reformierten Prüfungsverordnung ein neues Gütesiegel zu schaffen. Aber auch an die Quereinsteiger wird gedacht. Wer älter als 40 Jahre ist und mehrere Jahre Praxis im eigenen Betrieb hat, kann über ein Fachgespräch erreichen, daß er auch ohne Meisterprüfung in die Handwerksrolle eingetragen wird. Der Vorteil: Ein Schild mit stilisiertem Zweirad weist die Qualifikation als Fachbetrieb nach. Zudem können Mechaniker mit großer Erfahrung, aber ohne formellen Titel eine Prüfung machen, die sie zur Ausbildung berechtigt. Derzeit sind rund 3000 Zweirad-Betriebe, bei denen etwa 1400 Lehrlinge ausgebildet werden, in die Handwerksrolle eingetragen.

Artikel teilen

Anzeige

Aktuelle Gebrauchtangebote