Moto Cross der Nationen (Archivversion)

Moto Cross

Trophy 1. Finnland (Petteri Silvan, Juha Salminen, Mika Saarenkoski, Samuli Aro, Janni
Laaksonen, Mika Ahola); 2. Italien (Roberto Bazzurri, Alessandro Belometti, Mario Rinaldi,
Alessandro Botturi, Giovanni Sala, Alessandro Zanni); 3. Frankreich (Fabien Planet, Marc Germain,
Damien Miquel, Raphael André, Sébastien Guillaume, Emmanuel Albepart).
Junior-Trophy 1. Finnland (Valterri Salonen, Jari Mattila, Tomi Peltola, Marko Tarkkala);
2. Polen (Bartosz Oblucki, Michal Szuster, Lukasz Kedzierski, Pswal Swiederski);
3. Australien (Antony Roberts, Jacob Stapleton, Glenn Kearney, Ben Grabham).
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Motocross der Nationen (Archivversion) - Alles nach Plan

Ob’s die Angst vor Anschlägen war oder schlichtes Desinteresse am Geschehen außerhalb der USA tat letztlich nichts zur Sache. Fakt war: Das amerika-
nische Team ließ sich beim Motocross der Nationen im holländischen Lierop ersatzlos aus der Starterliste streichen. Was der Vorzeige-Veranstaltung des Stollen-Metiers, die seit über zwei Jahrzehnten durch die Rivalität zwischen den elitären US-Crossern und den Europäern geprägt wird,
vorab einen Teil ihres Reizes raubte.
Sportliche Überraschungen gab es für die gut 20000 Fans, die die sandige Piste nahe Eindhoven säumten, keine. Wie erwartet zogen sich die Belgier am besten aus der Affäre, vor allem der achtfache Weltmeister Stefan Everts. Er gewann trotz vier Tage zuvor gebrochenen Wangenknochens beide Läufe, so dass es Youngster Kevin Strijbos und Ex-Weltmeister Steve Ramon verhältnismäßig ruhig angehen lassen konnten.
Wenig erstaunlich auch der zweite Platz der sandgewohnten Holländer vor den Franzosen, in deren Mannschaft nur Vize-Weltmeister Mickael Pichon brillierte. Pech für das mitfavorisierte Team aus
Neuseeland, das mit Motorschaden an der 250er-Viertakt-KTM von Weltmeister Ben Townley und Kupplungsdefekt an Joshua Coppins’ 450er-Honda sich mit Platz sieben unter Wert geschlagen geben musste.
Und die Deutschen? Die schwarz-rot-goldene Equipe mit den Youngstern Maxi Nagl, Dennis Schröter und Marcus Schiffer zog sich achtbar, letztlich aber doch chancenlos mit Platz elf aus der Affäre.

Moto Cross der Nationen (Archivversion)

Land Punkte Fahrer
1. Belgien 17 Punkte Stefan Everts, Yamaha (1/1), Kevin Strijbos, Suzuki (2/6),
Steve Ramon, KTM (13/7)
2. Niederlande 32 Punkte Marc de Reuver, KTM (2/2), Bas Verhoeven, Honda (8/15),
Erik Eggens, KTM (11/9)
3. Frankreich 41 Punkte Mickael Pichon, Honda (1/3), Antoine Meo, Kawasaki (9/14),
Sébastien Pourcel, Kawasaki (17/14)
4. Estland 41 Punkte Jussi Laansoo, Honda (3/19), Tanel Leok, Suzuki (5/5),
Aigar Leok, KTM (16/12)
5. Südafrika 41 Punkte Garreth Swanepoel, KTM (10/4), Tyla Rattray, KTM (7/4),
Wyatt Avis, Suzuki (16/29)
11. Deutschland 105 Punkte Dennis Schröter, Honda (19/25), Max Nagl, KTM (20/24),
Marcus Schiffer, Yamaha (22/20)

Moto Cross der Nationen (Archivversion)

1. Philippe/Cogan/Four (F/F/F, Suzuki GSX-R 1000), 100 Runden (324,3 km) in 2.16.00,655 h (Schnitt 143,062 km/h),
2. Costes/Guyot/Checa (F/F/E, Yamaha YZF-R1), 49 Sekunden zurück, 3. Gabbani/Mulot/Protat (F/F/F, Yamaha YZF-R1),
-1.12 min, 4. Scarnato/Mertens (F/B, Yamaha YZF-R1) -1 Runde, 5. Ellison/Moreira (GB/F, Yamaha YZF-R1) -1 Runde ... 10. Röthig/Tode (D/D, Suzuki GSX-R 1000) -4 Runden.
Schnellste Runde: Philippe/Cogan/Four in 1.19,528 min (146,801 km/h)

WM-Endstand: 1. Yamaha GMT 94 (Costes/Guyot/Checa) 169 Punkte, 2. Suzuki Castrol Team (Philippe/Cogan/Four) 110, 3. Yamaha Endurance Moto 38 (Gabbani/Mulot/Protat) 104, 4. Yamaha Austria Racing Team (Edwards/Thomas/
Mason) 104, 5. Suzuki Jet Team (Jäggi/Monot/Waldemeier/Vuille) 56, 6. Bridgestone Bikers Profi 1 (Röthig/Tode) 39.

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