Moto Cross-WM Teutschenthal/D (Archivversion) Teutschenthal – die Rennen

Das Wetter hielt, was die WM-Piloten versprachen: Bei perfekten Bodenverhältnissen inszenierten die Crosser in Sachsen-Anhalt erstklassige und hochspannende Rennen. Allen voran Mister Motocross höchstpersönlich, der fünffache Weltmeister Stefan Everts (Foto). Der 29-Jährige schlug mit seinem Triumph in der Halbliterklasse nämlich ein neues Kapitel in der Motocross-Historie auf. Mit 51 Siegen übertrumpfte der Flame den bisherigen Rekord seines Landsmanns Joel Robert, der in den sechziger und siebziger Jahren seine sechs WM-Titel mit insgesamt 50 Laufsiegen erkämpft hatte. Auch wenn Everts´ Sieg nur hauchdünn war. Sowohl Dauerrivale Marnicq Bervoets als auch der wieder erstarkte Italiener Andrea Bartolini setzten dem Yamaha-Werksfahrer bis ins Ziel hart zu.Dass Pit Beirer in der 250er-Kategorie nach dem dritten Platz in Teutschenthal auf das Podest klettern durfte, freute zwar ihn und die Fans, aber nicht James Dobb. Der letztjährige 125er-Weltmeister führte auf der 250er-Werks-KTM bis eine halbe Runde vor Schluss, stürzte und gab den Sieg kampflos an den Norweger Kenneth Gundersen ab. Platz drei ging an Pit Beirer. Dobb lief enttäuscht auf Platz vier ein. Collin Dugmore stürzte auf Platz 14 liegend.Als ginge es um Leben und Tod, duellierten sich vor allem die 125er-Cracks. Nach unzähligen Überholmanövern in der Spitzengruppe behielt der Belgier Patrick Caps das bessere Ende für sich und siegte vor dem Franzosen Mickael Maschio. Der lange verletzte, erst 18-jährige Josef Dobes holte immerhin Platz 17, der 20-jährige Marco Dorsch musste sich mit Platz 22 begnügen.

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