Moto Cross-WM Valkenswaard/NL (Archivversion) Und sonst?

Pit Beirer (Foto) fiel sichtlich ein Stein vom Herzen. Denn obwohl Deutschlands Top-Crosser, dessen italienisches Team im Winter von Yamaha zu Honda gewechselt war, eine stramme Bilanz in den Vorsaison-Rennen vorweisen konnte, stand die endgültige Bewährungsprobe noch aus. Doch der WM-Auftakt in Valkenswaard darf Hoffnung machen: Mit Platz drei reihte sich der Profi wieder in die Spitzengruppe der Viertelliter-Kategorie ein – auch wenn der sehr gut gestartete Sieger Mickael Pichon letztlich über eine halbe Minute Vorsprung auf den deutschen Edel-Crosser herausfahren konnte. Pech hatte Ex-Weltmeister Frédéric Bolley. Der Franzose konnte lange die Spitze behaupten, musste aber nach einem Fahrfehler seinen Landsmann passieren und letztlich wegziehen lassen. Erwartungsgemäß stark päsentierte sich der amtierende 125er-Weltmeister James Dobb bei seinem Viertelliter-Debüt. Der Brite holte Position vier vor Beirers Teamkollege, dem Neuseländer Joshua Coppins. Noch nachlegen muss das Kawasaki-Werksteam, das zwar Kenneth Gundersen auf Platz acht brachte, mit dem hoch eingeschätzten Australier Andrew McFarlane allerdings nur einen einzigen WM-Punkt einfuhr. In der 125er-Klasse setzte sich die bereits im vergangenen Jahr erdrückende Dominanz der KTM-Maschinen lückenlos fort. Sowohl der junge belgische Sieger Steve Ramon als auch die Akteure auf den Plätzen zwei bis vier saßen auf den orangefarbenen Rennern. Selbst US-Vizemeister Tallon Vohland wusste gegen diese Phalanx nichts entgegen zu setzen und reihte sich hinter seinem Teamkollegen, Mickael Maschio auf Position sechs ein.

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