Motocross-MX3-WM (Archivversion) Starkes Stück

Das Rampenlicht der Offroad-Szene fiel an diesem
Wochenende auf Zolder (siehe Seite gegenüber). Doch im Schatten der weitgehend von Privatfahrern bestrittenen MX3-WM (hubraumoffen) blühte im französischen Castelnau de Levis einer der wenigen deutschen Profi-Crosser auf:
Marco Dorsch. Der 24-jährige Yamaha-Pilot sorgte in Lauf eins für eine Sensation und siegte vor dem amtierenden Weltmeister, dem Franzosen Yves Demaria. Selbst im zweiten Lauf, in dem er beim Start seinen Motor abgewürgt hatte und als Letzter dem Feld hinterherhechelte, sprang noch Rang sechs heraus. Sieger wurde ein weiterer Franzose, Julien Vanni.
Erstaunlich: Erst im Dezember war Dorsch nach einem Crash beim Supercross in München (Jochbein und Augenhöhle gebrochen) nur um Haaresbreite dem Karriereende entgangen.
WM-Stand nach zwei von 24 Rennen: 1. Julien Vanni
(F/Yamaha) 45 Punkte; 2. Michal Kadlecek (CZ/Yamaha) 40;
3. Marco Dorsch (D/Yamaha) 40. pm

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