Motocross-WM in Agueda/P (Archivversion) Nagls Pech

Der Motocross-Grand-Prix im spanischen Bellpuig Mitte April bestätigte den Aufwärtstrend: Max Nagl holte sich mit Platz fünf im ersten und Position zwei im zweiten Lauf Gesamtrang drei und den ersten Podestplatz eines deutschen WM-Crossers seit Jahren. Dazu Platz vier in der WM-Tabelle – der internationale Durchbruch des 19-Jährigen aus Weilheim, der seit einiger Zeit in Belgien residiert, schien nach dem Wechsel von der MX2- in die MX1-WM unmittelbar bevorzustehen.
Bereits eine Woche später musste der KTM-Pilot in Agueda/Portugal einen herben Rückschlag einstecken: nur Platz 20 im Qualifikationstraining. Davon ließ Nagl sich aber nicht einschüchtern, sondern unterstrich seine Ambitionen mit der Bestzeit beim Warm-up. Auch beim Start zum ersten Lauf schnell, musste er dann jedoch Mike Brown den Vortritt lassen. Der amerikanische Honda-Fahrer war einen Tick flotter unterwegs.
Doch damit begann Nagls Pechsträhne erst. Nach zwei Runden auf Platz 14 erwischte er eine schlechte Spur und stürzte: »Es hat mir den Lenker verschlagen, ich bin böse auf den Kopf gefallen und habe mir das rechte Schlüsselbein gebrochen«, so Nagl. Während sich Joshua Coppins auf der Werks-Yamaha und Kevin Strijbos auf der Suzuki die Laufsiege teilten, wurden für ihn eiligst Heimreise und Heilbehandlung organisiert. Auf seiner Lieblingsstrecke Teutschenthal will er beim Heim-GP am 13. Mai unbedingt starten. Abs

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