Motocross-WM in Valkenswaard/NL (Archivversion) Jetzt geht’s los

Einige Top-Ergebnisse bei Vorsaison-Rennen hatten den Hinweis gegeben: Max Nagls Klassenwechsel von der MX2-Weltmeisterschaft, die er 2006 als Gesamt-20. beendete, in die hubraumstärkere MX1-Kategorie war der richtige Schritt. Als es im holländischen Valkenswaard erstmals in dieser Saison um WM-Punkte ging, lieferte der 19-Jährige die Bestätigung. Im ersten der beiden Rennläufe konnte Nagl, der von KTM zwischenzeitlich mit einem Werksmotor unterstützt wird,
an der Weltelite dranbleiben und auf Platz
sieben fahren. Den Start zum zweiten Heat verpatzte er zwar, seine Aufholjagd wurde dann aber noch mit Rang zehn belohnt. In der Tabelle steht Nagl jetzt auf Position sieben – das eröffnet für den Rest der
Saison alle nur erdenklichen Möglichkeiten. An der Spitze des Feldes bewies das Yamaha-Werksteam, dass es auch nach dem Karriereende von Multiwelt-
meister Stefan Everts gewinnen kann. Die
Führung in der Gesamtwertung übernahm dessen Nachfolger Joshua Coppins.
In der MX2-Kategorie sorgte Marcus Schiffer, Nagls gleichaltriger Kollege im Sarholz-Team, für ein weiteres deutsches Erfolgserlebnis. Wie Nagl kam auch
Schiffer nicht ganz problemlos über die Runden, kurz nach dem Start des ersten Laufs kollidierte er mit einem Konkurrenten und musste das Feld von hinten aufrollen. Eine Aufgabe, die er mit Bravour erledigte – Platz acht. Im zweiten Rennen setzte Schiffer noch einen drauf, wurde siebter und rangiert nun auf Platz acht der
Zwischenwertung. Den Sieg in der kleinen Klasse holte sich mit Toni Cairoli ebenfalls ein Yamaha-Werksfahrer. aho

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