MotoGP-Tests (Archivversion) KONTAKTAUFNAHME

Die offiziellen MotoGP-Tests am Montag und Dienstag nach dem Grand Prix in Brünn wurden mit fast so viel Spannung erwartet wie das erste WM-Rennen nach der Sommerpause am Sonntag. Sowohl von Ducati als auch von Yamaha war durch-
gesickert, dass die neuen MotoGP-Maschinen für die ab 2007 geltende 800-cm3-Formel getestet werden sollten. Außerdem, so wurde gemunkelt, könnte der Illien-Suter-Prototyp am Start sein.
Doch diese neue MotoGP-Maschine war nicht zu sehen, Michelin wäre nicht in der Lage gewesen, Reifen zur Verfügung zu stellen, hieß es. Dafür ging Valentino Rossi auf die Piste, fuhr am Montag zunächst vier Runden, nach denen er verständlicherweise nicht viel sagen konnte: »Sie ist agiler als die aktuelle 990er-M1 und hat deutlich weniger Leistung. Deshalb ist es einfacher, aus den Kurven herauszubeschleunigen.«
Loris Capirossi drehte mit der 800er-Ducati immerhin 28 Runden, die schnellste davon in 1.59,6 Minuten – im Rennen hatte
er mit der aktuellen Maschine in 1.58,2 Bestzeit vorgelegt. »Sie macht richtig Spaß, fährt sich fast wie eine 250er«, berichtete
Capirossi, »vor allem aber hat sie einen fantastischen Sound.« abs

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