Motormanagement, elektronisches (Archivversion) Informationszentrale

Eine ganze Menge von Sensoren liefern bei einem modernen Motormanagement Informationen über den aktuellen Betriebszustand des Motors und die momentanen, äußeren Bedingungen. Während einige Fühler die Zündung (rot) und andere Bauteile die Einspritzung (blau) mit Informationen versorgen, sind weitere Sensoren (siehe rechts) für beide Systeme zuständig. Der zentrale Rechner verarbeitet die Informationen, die entweder als analoges Spannungssignal oder digital in Form von Impulsen anliegen. Er gibt dann die nötigen Kommandos zum richtigen Zeitpunkt an die Einspritzdüsen oder Zündung weiter. Eine Kraftstoffpumpe liefert einen konstanten Druck. Öffnen die Einspritzdüsen, tritt der Kraftstoff fein zerstäubt aus und vermischt sich im Saugrohr mit der angesaugten Luft. Der Zündung liefert der Rechner den Zündimpuls. In den Zündspulen, die teilweise als Einzelspulen mit dem Kerzenstecker eine Einheit bilden, wird die Zündspannung heutzutage bis zu 40 000 Volt hochtransformiert. Neben dieser Art der Steuerung arbeiten moderne Systeme mit Regelungen wie der Lambdaregelung, bei der ständig ein Soll-/ Istwertvergleich stattfindet. Sie korrigiert die Gemischzusammensetzung ständig. In Zukunft werden noch schnellere Rechner mit größerer Kapazität noch mehr Informationen verarbeiten und so zukünftigen Anforderungen noch gerechter. Doch jedes System ist nur so gut wie seine Informanten. Melden Sensoren falsche Signale sind auch die modernsten Rechner überfordert und schalten auf ein Notprogramm oder quittieren gar ihren Dienst.

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