Motorrad einmotten (Archivversion) Was gibt’s noch?

Wer sein Motorrad über den Winter abmeldet, spart durch die Rückerstattung von Kfz-Steuer und die Beitragsfreistellung der Versicherungsprämien bares Geld. Nicht erspart bleibt einem dann aber der zweimalige Gang zur Zulassungsstelle, und für das An- und Abmelden werden Gebühren von zusammen 31 Mark erhoben. Hinfällig sind die Behördengänge für all diejenigen, die bei der Zulassung ihrer Maschine 50 Mark in ein Saisonkennzeichen investiert haben. Dann kann das Motorrad zu dem auf dem Kennzeichen angegebenen Zeitpunkt einfach wieder in Betrieb genommen werden. Eine Ruheversicherung können aber alle während der Stillegung in Anspruch nehmen. Soll der Anspruch auf einen höheren Schadensfreiheitsrabatt nicht erlöschen, muß das betreffende Fahrzeug mindestens ein halbes Jahr angemeldet bleiben. Und wer sein Fahrzeug länger als ein Jahr stillegen möchte, verliert zwar heute bei den meisten Versicherungen seinen Schadensfreiheitsrabatt nicht mehr, muß aber folgendes beachten: Zur Wiederzulassung nach mehr als zwölf Monaten (eine Verlängerung der Stillegung um ein halbes Jahr ist gegen Gebühr möglich) wird ein Vollgutachten für rund 90 Mark und ein neuer Fahrzeugbrief bei der Zulassungsstelle fällig.Um die neue Saison beruhigt angehen zu können, empfiehlt es sich, anstehende Inspektionen und TÜV-Termine vorzuziehen. Eventuelle Reparaturen und Ersatzteilbestellungen lassen sich ebenfalls problemlos über den Winter erledigen. So gerüstet kann die neue Saison jederzeit beginnen.

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