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Surfen ohne Brett
Von der Tagesschau bis zu MOTORRAD – überall sieht man die Hieroglyphen, die mit www oder http eine Internet-Adresse im weltweiten Datenverbund einleiten. Dort kann man auf Computern von Firmen, Behörden oder Privatleuten stöbern wie in einer großen Bibliothek. Aber wie erhält man Zugang zum Internet? Die wohl einfachste Lösung bieten Grundig, Deawoo und Conrad. Für 800 bis 1000 Mark bekommt man eine Box, die nur mit der Telefonleitung, dem Fernseher und der Steckdose verbunden werden muß. Ein Account – die Einwahlerlaubnis – ist bei diesen Boxen meistens inklusive. Also einschalten, einwählen, fertig. Die flexiblere Lösung ist ein PC. Ein gebrauchter Pentium-Rechner reicht aus, um zügig im Internet zu surfen. Zusätzlich zum Computer braucht der Anwender noch eine Telefonleitung und ein Modem. Den Account bekommt man, ähnlich wie bei Mobiltelefonen (D1, D2 oder E-Plus), von verschiedenen Anbietern wie etwa T-Online, AOL oder Compuserve. Die benötigte Software gibt es übrigens bei allen kostenlos dazu.

Die KostenInternetboxen: 800 bis 1000 Mark gebrauchter PC: ab 1500 MarkLaufende Kosten pro Monat:zirka 8 bis 30 Mark für den Accountund 10 bis 50 Mark Telefongebühren

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