Motorrad-Reifen von Heidenau (Archivversion) Sachsen-Stollen

Heidenei« sagt der Schwabe, wenn er staunt. »Heidenau« sagt der Sachse, wenn er Motorradreifen aus seiner Heimat meint. Die Reifen aus dem gleichnamigen Ort bestücken neben Rollern und Mopeds zunehmend Maschinen über 125 cm3. Weil die sächsische Firma mit rund 140 Mitarbeitern ausschließlich Diagonalreifen fertigt, gehen ihre Gummis nicht über Geschwindigkeitsindex H, also 210 km/h, hinaus. Die Produktpalette kann sich dennoch sehen lassen: Straßenreifen, inklusive Modellen für Old- und Youngtimer, Cross-, Trial- und Supermoto-Pellen.
Hinzu kommen interessante Reifen für populäre Reise-Enduros wie die gemäßigt grobstolligen Heidenau K 60. Den Vorderreifen »Front« gibt’s in diversen Dimensionen von 18 bis 21 Zoll, den Hinterreifen »Rear« in 17 und 18 Zoll. Der K 60 empfiehlt sich für leichtes Gelände: Er hat deutlich mehr Negativ-Profilanteil als üblich, ist aber nicht ganz so grobstollig wie der Continental TKC 80. Was Komfort und Stabilität auf Asphalt erhöht.
Die Sachsen-Stollen sollen mit hoher Laufleistung und niedrigem Preis glänzen. Tatsächlich kostet ein kompletter Satz K 60 für die Honda Africa Twin
XRV 750 (RD 04 und RD 07) nur rund 192 Euro (unverbindliche Preisempfehlung für Frontpneu 90/90-21 und Hinterreifen 140/80-17).
Ferner sind Freigaben zum K 60 für viele andere Fabrikate erhältlich; etwa für Honda Transalp 600 und 650, diverse KTM, alte BMW-Zweiventil-GS und
sogar die aktuelle HP2 sowie Triumph
Tiger T 400 bis T 709. Unbedenklichkeitsbescheinigungen zur TÜV-Vorführung gibt’s für BMW R 1100/1150 GS sowie Suzuki V-Strom 650 und 1000. Stärker straßenorientiert ist der Heidenau K 76, etwa für die Honda Varadero 1000.
Weitere Infos unter www.reifen-
werk-heidenau.de oder Telefon 0180/ 1552888. Dort gibt’s auch Reifentipps für viele beliebte Straßen-Bikes wie
Suzuki Bandit 600, Yamaha XV 535 und verschiedene
Harley-Mo-
delle. tsr

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