Motorradentwicklung vor 25 Jahren (Teil 5) Suzuki GSX-R 1100
Die Suzuki GSX-R 1100: Der erste Supersportler mit viel Power bei extrem niedrigem Gewicht. Renntechnik vom Allerfeinsten: 1986er GSX-R 1100 mit Aluminiumrahmen, luft-/ölgekühltem Motor und wunderschön feinveripptem Zylinderblock. Bis heute eigentlich der schönste Reihenvierzylinder, der jemals gebaut wurde.
Foto: Archiv
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Nochmals wow! Suzuki zeigte 1986 der Welt, was man in Hamamatsu drauf hat. Obwohl sie einen mächtigen, offen 130 PS starken Vierzylinder trägt, wiegt sie vollgetankt nur 225 Kilogramm. Konsequenter Leichtbau wie bei einem Rennmotorrad war die Entwickler-Devise, und damit setzte Suzuki 1986 Zeichen. Es sollte sehr lange dauern, bis ein Supersportler dieser Hubraumkategorie wieder ähnlich leicht gebaut wurde.
Aber auch die Optik mit der schlanken Rennverkleidung und den aus dem Langstreckensport entlehnten Doppelscheinwerfern war eine Wucht. Zusammengehalten wurde die Maschine von einem ziemlich filigranen Aluminiumrahmen, der konstruktiv eher einem Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen nachempfunden wurde. Eine ziemlich weiche Nummer, ein Vergleich mit den heutigen Fahrwerken zeigt, wie labbrig Suzuki damals das Chassis auslegte.
