Motorradfahrer des Jahres 2001 (Archivversion) Jetzt geht’s los

Die Aktion »Motorradfahrer des Jahres« stößt im dritten Jahr in eine neue Dimension. Für bundesweit knapp 1000 Teilnehmer ersetzen praktische Fahrprüfungen an rund 25 Orten die bislang theoretische Vorausscheidung. Auch mit dem Start der Aktion bereits im Januar betreten die Organisatoren des ACTION TEAM Neuland. Die ersten Vorrunden werden auf den Frühjahrsmessen in Hamburg, München, Dortmund und Berlin ausgefahren (Termine siehe rechts). Und weil es als nahezu sicher gilt, dass von Januar bis März in Deutschland nicht zwangsläufig Motorradwetter herrscht, finden die Fahrprüfungen zum größten Teil auf überdachtem Terrain statt. Fragebögen ausfüllen ist nicht jedermanns Sache und Theorie nun mal der kleinste Teil des Anforderungsprofils an einen sehr guten Motorradfahrer. Deshalb hat das ACTION TEAM für das Jahr 2001 anstatt der 45 Fragen als erste Hürde den »Motorradfahrer des Jahres« im Wettbewerb fünf Fahraufgaben ausgeheckt. Die Vollbremsung, unbestechlich über ein Messgerät dokumentiert, gehört ebenso dazu wie langsamer Slalom, Kreisfahren am Lenkanschlag, eine Balanceübung und ein mit kleinen Gemeinheiten gespickter Parcours. »Die Vorrunden können natürlich noch kein endgültiges Bild vom Fahrvermögen der Teilnehmer zeichnen,« weiß Organisationsleiter Hanns-Martin Fraas. »Es wird sich aber deutlicher die Spreu vom Weizen trennen als durch einen Fragebogen.« Die jeweils ersten Drei der Vorrunden qualifizieren sich direkt für eine Zwischenrunde. Die restlichen der 125 Zwischenrunden-Plätze werden unter den besten Nächstplatzierten vergeben. Regionalen Unterschieden im Niveau der Vorrundenteilnehmer kann damit Rechnung getragen werden. Ab den Zwischenrunden bleibt alles wie gehabt. An fünf Standorten werden in einer anspruchsvollen eintägigen Fahrprüfung aus den 125 Teilnehmern die 25 Finalisten für die Endrunde am Nürburgring ermittelt. Preise im Wert von über 120000 Mark stellt der Sponsoren-Pool (siehe unten) bereit. Einen Schuberth-Helme erhält jeder, der sich für die Zwischenrunden qualifiziert, die Teilnahme an einem MOTORRAD-Perfektionstraining sowie Metzeler-Reifen gibt’s für alle Finalisten. Dem Motorradfahrer des Jahres winkt schließlich als Hauptpreis eines von drei Motorrädern. Er hat die Wahl zwischen dem Supersportler Honda CBR 900 RR, dem Kat- und ABS-gerüsteten Allrounder BMW R 1150 R und der tourenorientierten Triumph Sprint ST.Ausschreibungsunterlagen für die nach den Messen zwischen Mai und Juli organisierten Outdoor-Vorrunden sind auf den Messen direkt erhältlich oder können ab Anfang Februar beim MOTORRAD ACTION TEAM über Mail oder per Fax angefordert werden. Bitte nicht per Telefon!Anmelden können sich Interessierte auch im Internet auf der eigens eingerichteten Website motorradfahrer-des-jahres.de. Neben Online-Ausschreibungsunterlagen und Anmeldeformular sind dort der Übungsaufbau für die Vorrunden sowie Trainingshinweise und Ergebnislisten aktuell zu finden. Wer einen Vorrundenplatz auf einer der Frühjahrsmessen anvisiert, kann sich ausschließlich über das Internet anmelden. Auf den Messen gibt es dafür einen besonderen Service für Interessenten, deren Motorrad zum Winterschlaf abgemeldet ist. BMW stellt insgesamt fünf Motorräder der Modelle F 650 und R 850 R zur Verfügung. In jedem Fall sind die Teilnahmekontingente für die Vorrunden begrenzt. »Wer zuerst kommt, mahlt zuerst« lautet deshalb die Devise. Schnellentschlossene surfen sofort los. Weniger Entscheidungsfreudige sind auf den Messen als Besucher am Stand und auf der Aktionsfläche als Zuschauer beim Start in die neue Dimension von »Motorradfahrer des Jahres« herzlich willkommen.

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