Motorradfahrer des Jahres 2002: Vorrunden (Archivversion) Gesucht: Motorradfahrer des Jahres 2002

Sie wollen es werden? Dann nix wie los und anmelden. Hier steht, wie das geht und was es zu gewinnen gibt.

Sie können Motorrad fahren, besitzen dafür einen gültigen Führerschein und ein zugelassenes und verkehrsicheres Krad über 125 Kubikzentimeter. Und Sie wollten eh schon lang ein neues Bike. Da kommt Ihnen der Wettbewerb »Motorradfahrer des Jahres«, eine gemeinsame Aktion von MOTORRAD und Aral, gerade recht. Weil’s Preise im Wert von insgesamt über 60000 Euro zu gewinnen gibt. Und Sie, den Sieg natürlich vorausgesetzt, unter drei wundervollen, nigelnagelneuen Maschinen auswählen dürfen: Aprilia RSV mille, BMW R 1150 GS (mit ABS) und Honda VFR/ABS stehen als Hauptpreis zur Wahl. Wenn das nichts ist. Der kleine Mann im Ohr sagt Ihnen: Los, mach es. Melde dich an.Das geht ganz einfach: Entweder schreiben an »Gesucht: Motorradfahrer des Jahres«, c/o MOTORAD ACTION TEAM, Leuschnerstraße 1, 70174 Stuttgart, unter 0711/182-2345 anrufen (montags und donnerstags zwischen 15 und 17 Uhr) oder faxen: 0711/182-2017. Noch schneller geht’s per Internet: www.motorradfahrer-des-jahres.de. Zeigen Sie allen, was Sie drauf haben. Wäre doch gelacht. Ein bisschen durch Pylonen fahren, etwas technisches Grundwissen. Kein Problem, denken Sie.Theoretisch jedenfalls. In der Praxis ist’s nicht ganz so easy. Da benötigen Sie zunächst mal Losglück. 2001 meldeten sich über 3000 Teilnehmer für den Wettbewerb an. Aus Kapazitätsgründen können jedoch jedes Jahr nur rund 1100 Teilnehmer zu den so genannten Vorrunden zugelassen werden, über 500 haben sich für die diesjährige Runde bereits beworben. Dabei gilt: gleiches Recht für alle. Keine Extrawürste, auch nicht für Mike Nägele, 1999 und 2001 »Motorradfahrer des Jahres«. Der Meister muss ebenfalls, so er denn seinen Titel verteidigen will, auf Fortuna hoffen. Ob Sie zu den 125 Auserwählten der Vorrunden-Events zählen, erfahren Sie auf der Homepage motorradfahrer-des-jahres.de. Wenn Ihnen die Glücksgöttin wohl gesonnen ist, erhalten Sie natürlich noch Teilnehmerunterlagen per Post. Absagen werden aber nicht extra verschickt. Deshalb ab xx. xxxxxx einen Blick auf die Liste im »Netz« werfen.Im Internet erfahren Sie außerdem mehr über die Aufgaben, die es zu bewältigen gilt. Und Übung macht bekanntermaßen den Meister. Auf eigene Gefahr allerdings, darauf sei hingewiesen. Wer sich lieber unter Anleitung vorbereiten möchte, der findet auf der Site ausführliche Informationen über diverse Trainingsangebote.Die ersten Vorrunden fanden Anfang März während der Dortmunder Messe »Motorräder 2002« statt (Ergebnisse siehe Kasten Seite 70). Das Prozedere ist dabei immer gleich: 40 Teilnehmer pro Tag absolvieren fünf praktische und eine theoretische Übung. Die Bewertung erfolgt nach einem fairen und objektiven Schema. Schließlich geht es hier ums perfekte Motorradfahren – und nicht um Eistanz. Die drei besten Teilnehmer jeder Vorrunde qualifizieren sich direkt für eine Zwischenrunde – und gewinnen in jedem Fall einen brandneuen Helm von Schuberth namens »Speed«. Das ist doch schon mal nicht schlecht. Und dann gibt es da noch eine Lucky-Looser-Regelung, will heißen, die 25 Nächstplazierten aller Vorrunden sind ebenfalls bei den Zwischenrunden dabei. Herzlichen Glückwunsch erst mal allen, die es so weit schaffen. Immerhin dürfen die sich zu den 125 Besten zählen. Denn bereits die Vorrunden sind kein Zuckerschlecken. Doch bei den fünf Zwischenrunden zieht das Niveau an, die Aufgaben werden diffiziler. Jetzt gilt es, 25 Teilnehmer für das große Finale am Nürburgring herauszufiltern. Dort treffen sich vom 1. bis zum 4. September 2002 die Besten der Besten, ein wahrhaft auserlesener Kreis. Und deshalb gebührt den 25 Endrunden-Teilnehmern gleich mal ein Preis vorab, ein mehrtägiges Perfektionstraining vom MOTORRAD ACTION TEAM und einen Satz Metzeler-Reifen, um genau zu sein. Aha, der Ring, prima, denken Sie. Weil Sie seit annodunnemals eine Jahreskarte besitzen. Und Ihre Kumpels Ihnen schon oft bestätigt haben, Sie seien unschlagbar schnell. Wenn Sie’s also bis zum Finale geschafft haben, dann... Nein, stopp, beim »Motorradfahrer des Jahres« spielt das Erzielen von Höchstgeschwindigkeit über die gesamte Veranstaltung hinweg eine Nebenrolle. Das gilt auch in der Endrunde. Es kommt vielmehr auf den sicheren und geschickten Umgang mit dem Motorrad an. Und zwar in allen nur erdenklichen Situationen. Auf die 25 Teilnehmer wartet ein hartes Finale, bei dem der kleinste Fehler über Sieg oder Niederlage entscheidet. Unter anderem müssen kniffelige Prüfungen auf der Nordschleife, dem Grand-Prix-Kurs und einem großen Parcours absolviert werden, außerdem müssen alle Teilnehmer ihre Offroad-Talente unter Beweis stellen. Große Chancen auf den Hauptpreis, also eins der drei erwähnten Motorräder, hat erfahrungsgemäß der beste Allrounder. Kleiner Tipp von Mike Hägele, dem amtierenden Champion: »Es bringt gar nichts, wenn du dir Stress machst, bei einzelnen Übungen alles zu geben. Keine zu versieben, darum geht’s.« Also dann: auf ein bisschen Losglück hoffen und sich schon mal die Termine für die Vorrunden und das Finale freihalten!

Artikel teilen

Anzeige

Aktuelle Gebrauchtangebote