Motorradfahrer-Gottesdienst (Archivversion) Bete und bike

Martialisch aussehende Rocker, laute Musik und ein Pfarrer in Leder: Ein rechter christlicher Motorradfahrer bringt das alles unter einen Helm, den er dann fürs Gebet wieder abnimmt. Zum frühjährlichen »Anlassen der Maschinen« trafen sich nach Schätzungen des Veranstalters, der Arbeitsgemeinschaft christlicher Motorradfaher/innen Frankfurt/Main, mindestens 12 000 Biker am 21. April 1996 in Darmstadt. Schon gegen 13 Uhr ging´s beim Drive-in-Gottesdienst richtig zur Sache. Ein Plädoyer gegen Aggressionen im Straßenverkehr, für Verkehrsethik und die Bewahrung der Schöpfung sowie Lifemusik begeisterte die versammelte Motorradfahrergemeinde. Auch die anschließende Demonstration für Sicherheit und Frieden sollte Vorurteile abbbauen und Schubladendenken überwinden helfen. Pfarrer Ruprecht Müller-Schiemann: »Wir wollen mit offenen Armen auf die Fragen der Menschen zugehen können.“

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