Motorradsport-Leute im Januar 2014/2

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Luca Amato: Moto3 in Italien und Spanien

Bei neun Moto3-Grand-Prix war Luca Amato letztes Jahr gestartet, zuletzt im Ambrogio-Team von Fiorenzo Caponera auf einer in der Schweiz bei Suter für den indischen Mahindra-Konzern gebauten Maschine. Bestes Ergebnis war in Malaysia ein 20. Platz. Dieses Jahr soll der 17-Jährige aus Bergisch-Gladbach in der italienischen und der spanischen Moto3-Meisterschaft sowie bei GP-Gaststarts weiter an seinem Können feilen. Name und Motorrad seines neuen italienischen Teams sind noch geheim.

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Foto: 2snap

Toni Finsterbusch: Moto2-Meisterschaft in Spanien

Nach einer enttäuschenden Moto3-WM-Saison wird Toni Finsterbusch 2014 als Fahrer des Racing Team Germany in die spanische Moto2-Meisterschaft (CEV) wechseln. Der 20-Jährige aus Krostitz hatte im Kiefer-Team 2013 keinen einzigen WM-Punkt geholt, ein Jahr vorher erkämpfte er während seiner ersten kompletten WM-Saison immerhin sieben Zähler. „Ein Zuckerschlecken wird es in der CEV sicher nicht“, weiß Finsterbusch. Er wird eine spanische AJR mit Stahl-Gitterrohr-Chassis fahren.

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Foto: GEPA pictures

Aris Michail: Last-Minute-Ticket für Rookies-Cup

Nach dem Gesamtsieg im deutschen ADAC-Rookies-Cup 2012 war der Aufstieg in den internationalen Red Bull Rookies-Cup letztes Jahr als logischer nächster Schritt in Richtung einer Grand Prix-Karriere für Aris Michail gedacht. Doch der heute 16-jährige Hamburger kam nicht so zurecht wie geplant, stürzte mehrfach und wurde aus dem Cup aussortiert. Weil sein italienischer Kollege Enea Bastianini jedoch vorzeitig die Chance bekam, in die Moto3-WM aufzusteigen, wurde nun doch ein Platz für Michail als einzigem Deutschen frei.

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