Motorradunfälle gehen zurück (Archivversion) Weniger ist mehr

Wenn man im Zusammenhang mit Unfällen überhaupt von positiven Entwicklungen sprechen kann, dann bei den neuesten Zahlen über verunglückte Motorradfahrer und Beifahrer. Seit 1983 ist die Tendenz abnehmend. Von Januar bis Oktober 1996 nahm die Anzahl der Verunfallten laut Statistischem Bundesamt erneut um 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ab: 33750 zu 35686. Darin enthalten sind 813 tödlich Verletzte, acht Prozent weniger als 1995. Ebenso verringerte sich die Zahl der verunglückten Moped- und Rollerfahrer auf 13319 (Vorjahr 13989). In Relation zum wachsenden Bestand an Motorrädern sieht die Bilanz noch besser aus. Zum Stichtag 1. Juli 1996 waren knapp 2,5 Millionen Motorräder zugelassen, das sind fast neun Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die Ursachen für die positive Entwicklung dürften in der verbesserten Ausbildung, dem Stufenführerschein und dem gestiegenen Durchschnittsalter der Biker zu suchen sein.

Artikel teilen

Anzeige

Aktuelle Gebrauchtangebote