MV Agusta und Proton (Archivversion) Scheidung in Sicht?

Der malaysische Autobauer Proton, Mehrheitseigner der italienischen Nobelmarke MV Agusta, zu der auch Cagiva und Husqvarna gehören, steckt wegen Absatzschwierigkeiten tief in der Krise. Neue Manager sollen’s jetzt richten, und die wollen erst mal das Engagement bei MV überdenken: Proton hatte für 55,75 Prozent Beteiligung an dem Hersteller vor einem Jahr rund 70 Millionen Euro bezahlt. MV selbst enthält sich derzeit jeden Kommentars zu den Vorgängen in Malaysia und verweist stattdessen auf seine Erfolgsbilanz: Im Jahr 2005 wird die Produktion insgesamt
bei rund 24000 Motorräden liegen,
bis November stieg der MV-Absatz
europaweit um gut 16 Prozent, in Deutschland sogar um 20,6 Prozent.

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