MZ: Rennsport-Geschichte (Archivversion) MZ-Enduros: einfach gut

Ab 1961 verstärkte MZ seine Aktivitäten im Geländesport. Die traditionsreiche Sechstagefahrt war als erstklassiges Motorradsport-Ereignis international anerkannt. Hier gab es für die DDR-Marke neben sportlichem Lorbeer auch Ruhm und Ehre für das sozialistische Vaterland zu ernten. Die Einzylinder-Zweitakt-Maschinen mit einfacher, im Gegensatz zu den Straßenrennern aber höchst zuverlässiger Technik glänzten in den Hubraumklassen von 175 bis 500 cm³. Ebenfalls unter der Leitung von Walter Kaaden gewann das MZ-Team zwischen 1964 und 1969 mit Fahrern wie Horst Liebe oder Walter Salevsky fünfmal die begehrte Trophy, also die Team-Weltmeisterschaft. Nur 1968 durchbrach der westdeutsche Klassenfeind die Siegesserie von MZ. Nach einer längeren Durststrecke holten die Stollenreiter aus Zschopau schließlich 1987 den letzten Sixdays-Gesamtsieg.

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