Nach Frankreich und Deutschland springen auch andere Nationen auf den Super Moto-Zug auf.––––– (Archivversion) »Wohl erzogen, unser Kleines«–––––

Die vergangene Super Moto-Saison, die sich im Ergebnis als locker-lässig und spektakulär präsentierte, kostete hinter den Kulissen gewaltige Energie. Gigantische Telefonrechnungen waren letztlich Indikatoren für die vielen Gespräche, Treffs, Vermittlungen, Beschwichtigungen, Ermunterungen, Überlegungen und Planungen, die gemacht werden mußten, um dem jungen Sport nach dem Krabbeln auch das Gehen beizubringen.Offensichtlich haben sich die Erziehungsmethoden von MOTORRAD als Initiator der Serie herumgesprochen. Urplötzlich zeigen sich die Verantwortlichen der französischen Super Moto-Szene bereit und fähig, ihre Termine mit den Inter-DM-Rennen zu koordinieren, in Holland arbeitet eine Truppe von Drifter-Fans mit Hochdruck an einer mehrteiligen Serie, Italien feierte kürzlich auf der Motor Show in Bologna Super Moto-Premiere, Spanien möchte das katalonische Championat zur gesamtnationalen Meisterschaft ausbauen, und die Schweiz erlebt mit einer achtteiligen Serie 1997 gar den Super Moto-Urknall.Und soviel Eigenlob darf sein: Die Initiative von MOTORRAD, die den Super Moto-Sport vor vier Jahren aus seiner gallischen Isolation erlöste, gab letztlich die Initialzündung für diese Entwicklung. Es scheint, daß Super Moto nach dem Gehen nun auch das Laufen lernt.BU:Erziehungsberechtigter: MOTORRAD-Redakteur und Super Moto-Initiator Peter Mayer

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