Nachlese zum Füller-Top-Test (Archivversion) Füller und die Folgen

Der Top-Test dreier Füller von BMW, Ducati und Yamaha (Heft 3/2006, Seite 122), die einer nicht ganz ernst gemeinten Slalomprüfung unterzogen wurden, sorgte für Furore. Ein Leser kündigte sein Abo, ein anderer wähnte sich wegen dieser zwei von 148 Seiten in der falschen Zeitschrift, und ein dritter offenbarte mit einem wunderbaren Leserbrief (Heft 4/ 2006, Seite 96) schriftstellerische Talente.
Den Ritterschlag erhielt der Test durch einen Anruf aus Heidelberg – aus dem Versuchslabor des Schreibgeräteherstellers Lamy. Der Leiter fragte an, wie MOTORRAD die Anschreibverzögerung gemessen habe, und war leicht pikiert, als er erfuhr, dass dieser Wert im Millisekundenbereich nicht ermittelt, sondern als Synonym für praktisch verzögerungsfreies Anschreiben gewählt worden war. Denn die an-
deren Werte sind durchaus plausibel, wie der Fachmann bestätigte, und sie hatte MOTORRAD auch echt gemessen.
Übrigens verbrauchten die Motorrad-Füller gut 25 Prozent weniger als ein Lamy safari mit M-Feder, der im haus-
eigenen Labor mit konstantem Schreibdruck mit 0,1 Milliliter Tinte 45 Meter weit kommt. Das kann wiederum der MOTORRAD-Tester bestätigen: Seine neunjäh-
rige Tochter schreibt in der Schule mit
einem solchen Füller und liebt dessen satten Tintenfluss. ras

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